Kundenbrief
Liebe Kunden,
19 mm Regen wurde letzte Woche im Regenmesser gemessen. Das ist für die obere Erdschicht ganz gut, dringt aber nicht in die Tiefe. So freuen wir uns über jeden weiteren Regen, der auch den Boden unter den Bäumen nässt und ein paar Pfützen hinterlässt.
Jetzt wächst das Unkraut gut—damit haben die Gärtner ab sofort die meiste Arbeit auf dem Feld. In dieser Woche gibt es die ersten Freilandradieschen und eigenen Spinat, der bei der schwülen Wärme der letzten Woche fast in Gefahr geriet, zu schießen, d. h. in Blüte zu gehen. Aus dem Gewächshaus kommt noch einmal Schnittsalat. Die Tomaten sind mittlerweile gepflanzt. Gurken, Stangenbohnen und Paprika sollen noch folgen.
Am Wochenende wurden die Kartoffeln gestriegelt, eine Maßnahme gegen das Unkraut. Das Getreide ist jetzt so hoch, dass eine Untersaat zwischen die einzelnen Reihen in der nächsten regenfreien Zeit gesät werden kann. Auch für den ersten Schnitt vom Gras werden die Mähwerke jetzt vorbereitet.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
12.05.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das Hoffest war—so hoffen wir—nicht nur für uns ein voller Erfolg. Essen und Getränke reichten, alle Menschen haben geduldig dafür Schlange gestanden. Die Parkplätze waren zeitweise knapp, alle Aktivitäten wie Bauernthriatlon, Kuhbingo, Ponyreiten, Klettern gut besucht, Treckerfahren ohne Ende. Und das Wetter dazu noch traumhaft. Auch der Regen danach tut natürlich der beparkten Weide zur Erholung sehr gut. Vielen Dank für Ihren Besuch und Ihre Anteilnahme an unserem Hof!
Ein kleiner Teil der Jungtiere (die Größten) ist inzwischen auf der Hangweide. So wird sich der Stall mit der Zeit leeren. Alle paar Tage wird dort ein neues Stück für die Tiere zum Beweiden freigegeben, das alte kann dann in Ruhe wieder nachwachsen. Die Tiere bleiben so auch im Kontakt mit den Menschen.
Die Wahlergebnisse sind knapp für den Ökolandbau ausgegangen. Es bleibt spannend. Die Wahlbeteiligung war sehr gering, schade.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
04.05.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
mittlerweile sind auch die Kartoffeln gepflanzt. Sie werden gegen das aufkommende Unkraut hin und wieder gestriegelt und gehäufelt. Die Gärtner haben im Gewächshaus die ersten Tomaten gepflanzt. Die Pflanzen waren schon so groß, dass sie in die Erde mussten. Gegen die Kälte bekamen sie einen Folientunnel, der bei kalten Temperaturen geschlossen wird. Diese Woche werden die Kohlrabis, Radieschen und Eiszapfen geerntet, danach ist die Fläche frei zum Bepflanzen mit Tomaten, Paprika und Gurken. Für den Feldgarten werden jetzt laufend Kulturen nachgesät und draußen Salate ausgepflanzt.
DIe ersten großen Jungtiere sind heute auf die Hangweide gekommen. Auf wechselnden Weidestücken bleiben sie dort bis zum Herbst.
Während die Gärtner die Beregnungsanlage aufstellen können, könnten die Weiden fürs Wachsen Regen gebrauchen, damit das Futter für die Kühe nicht knapp wird. Ab sofort sind die Kühe auch nachts draußen.
Die Kartoffelsorte Karlena ist inzwischen ausverkauft, wir haben aber noch genug festkochende Ballerina, um den Anschluss an die neue Ernte zu schaffen. Sie ist auch eine sehr gute Lagerkartoffel.
Ansonsten laufen alle Vorbereitungen für das Hoffest am Samstag auf Hochtouren und wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
29.04.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Kühe sind jetzt tagsüber auf der Weide, werden aber auch für den Übergang noch weiter mit Silage im Stall gefüttert, bevor sie rausgehen. Durch den Weidegang kommen sie sauber zum Nachmittagsmelken, worüber sich die Stallleute freuen. Weiter werden die Zäune kontrolliert und repariert, die Weideeinteilung für den Weidegang der Kühe geplant. Wir bekommen glücklicherweise noch etwas Stroh und Silage aus benachbartem Biolandanbau, um unsere knappen Vorräte aufzufüllen, da im Stall noch eine Weile gefüttert wird. Die Gärtner sind draußen am Pflanzen von Salat, Kohlrabi und Frühkohl. Das Gewächshaus steht voller Jungpflanzen, u. a. auch viele Tomaten, Porree, Kohlpflanzen, Blumen und Kräuter, die zum Teil auch auf dem Pfanzenmarkt am Hoffest verkauft werden.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
21.04.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
Salat ist im Moment Mangelware auf dem Großhandelsmarkt. Wir haben diese Woche erstmalig deutschen Salat bekommen, der aber noch teuer ist. Deshalb haben viele Kisten keinen Salat, dafür aber eigenen Spinat bekommen. Nächste Woche können wir eigenen Salat in unserem Gewächshaus ernten.
Am Montag war es soweit: die Kühe kamen um 10 Uhr das erste Mal auf die Weide; noch erst für eine kurze Zeit bis Mittags, damit sie sich auf das frische Futter langsam einstellen können. Es ist immer ein belebendes Ereignis, die Frühlingsfreudensprünge der Kühe zu anzuschauen. Die Kindergartenkinder liefen danach als muhende Herde zum Kindergarten zurück.
"Bauer hält Hof" heißt eine Aktion der Initiative Meine-Landwirtschaft.de, die auch in Lübeck zur Diskussion mit Verbrauchern und allen Interessierten über eine Neuausrichtung der "EU-Agrarpolitik" einlädt, gemeinsam über die Zukunft der Agrarpolitik zu diskutieren, da Zukunftsfragen wie Klimawandel, Rückgang der Artenvielfalt und Welternährung mit einer industriellen Landwirtschaft nicht gelöst werden können. Termin ist der 26. April um 20 Uhr, Media Docks, Willy-Brandt-Allee 31a.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
14.04.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
aus unserem Gewächshaus gibt es diese Woche Radieschen. Schnittlauch kommt sogar schon vom Freiland. Der Feldgarten ist fertig umzäunt. Die Gärtner haben inzwischen Zwiebeln gesteckt, Kohlrabi gepflanzt und Frühkohl gesät. Heute kommt weiterer Kohl in die Erde für die Herbsternte. Im Gewächshaus stehen viele Jungpflanzen. Sie werden gegen Nachtfrost mit Vlies bedeckt und bekommen etwas warme Luft. Auch Salat und Kohlrabi wachsen im Gewächshaus und sind bald verkaufsfertig.
Vor dem Regen konnten die Weiden noch fertig geschleppt werden. Jetzt werden die Weidezäune nachgesehen und repariert. Möglichst bald sollen die Kühe auf die Weide, auch weil das Stroh vom vergangenen Jahr knapp war. Die Jungtiere müssen noch warten, bis die Weiden das erste Mal gemäht wurden.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
05.04.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
Hafer ist gesät, ein Teil der Weiden bearbeitet und teilweise auch mit Weidemischung nachgesät. Wir hatten einige Geburten im Kuhstall, davon eine der älteren Kühe mit einer schweren Geburt. Das Kalb war sehr groß. Mit großer Anstrengung von Menschen und Tieren kam es dann doch ohne Tierarzt zur Welt.
Die Arbeiten an der neuen Lösung für den Ladeneingang samt Parken sind sichtbar und begehbar fortgeschritten. Vor dem Laden wurde die neue breite Rampe mit einem Geländer aus geschältem Astholz angelegt, über die ein sehr schöner und komfortabler Weg zum Parkplatz entstanden ist. Der Hofplatz soll, wenn die Bauarbeiten fertig sind, nicht mehr befahrbar werden. Zwei Parkplätze für Menschen, die nicht weit laufen können, werden dicht an der Rampe eingerichtet.
Herzlichen Dank für Ihre zahlreichen guten Wünsche zu Ostern. Ich wünsche Ihnen frohe Ostertage!
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
31.03.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
es geht los mit der Feldbearbeitung: nachdem letzte Woche Ackerbohnen gesät wurden (die Wintererbsen hatten den harten Frost nicht überstanden), wurde ein Feld gepflügt, geeggt und Hafer ausgesät und das Kartoffelstück vorbereitet. Alle Weiden werden abgeschleppt, damit werden die Maulwurfshaufen eingeebnet und die trockenen Blätter zusammengekehrt.
Am Mittwoch, 28.3. fand in Mölln eine Veranstaltung der regionalen Ökolandwirte im Kreis Herzogtum Lauenburg zur „Zukunftsfrage Landwirtschaft“ statt. Eingeleitet wurde von Karsten Hildebrandt, Demeter-Betrieb Fuhlenhagen, über den Ökolandbau in der Region. Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft aus Berlin sprach über „Die Bedeutung des Weltagrarberichts für die Landwirtschaft in Deutschland“. Die Ökolandwirte aus unserer Region wollen damit vor der Wahl in Schleswig-Holstein ihren politischen Forderungen Nachdruck verleihen und haben auch noch einmal die Streichung der Beibehaltungsförderung durch die jetzige Regierung thematisiert.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
23.03.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
im Kuhstall haben die beiden für die Herde neuen Kühe, Marone und Melina, inzwischen ihre Kälbchen bekommen. Die Kälbchen sind umgezogen in den Kälberstall und jetzt rücken wieder zwei neue junge Kühe aus dem Jungviehstall zum Eingewöhnen in die große Herde in die Abkalbebox.
Postelein wächst so gut, dass wir auch diese Woche noch davon haben. Dann gibt es wieder Sauerkrautaktion: die Gärtner packen es aus den Fässern in Tüten ab. Noch kann Sauerkraut eine vitaminreiche Rohkost sein, bis es wieder die ersten Salate aus Deutschland gibt. Im März und April wird es weiterhin weniger regionales und dafür mehr europäisches Gemüse/Obst geben. Birnen kommen jetzt aus Niederlande, Boskoop und Clementinen gibt es nicht mehr. Dafür haben wir für kurze Zeit unseren eigenen Glockenapfel „Weißer Winter“ im Angebot.
Die Demonstration in Kiel war ein Erfolg, wie Sie hier lesen können
Mit herzlichen Grüßen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
16.03.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
im Gewächshaus tut sich einiges: der Gründüngungsroggen wurde gemäht und untergegraben. Eine Partie Posteleinsalat kann diese Woche geerntet werden, so dass die regionalen Kisten in den Genuss kommen. Je nach Wetter und Wärme kann dann bald noch einmal geerntet werden. Der Feldsalat ist noch sehr klein und braucht bestimmt noch 3 Wochen—je nach Sonne und Wärme.
Kohlrabipflanzen aus der Gärtnerei Köthel wurden ausgepflanzt sowie verschiedene Aussaaten fürs Freiland gemacht wie Salate, Petersilie, Porree usw. Die bestellten Steckzwiebeln wurden angeliefert, durchsortiert und luftig gelagert, bis sie dann als erste Kultur draußen ausgepflanzt werden. Diese Woche gibt es noch etwas eigenen Porree, der den Frost überstanden hat.
Das geschnittene Knickgehölz konnte vom Lohnunternehmer endlich geschreddert und abgefahren werden. Nach dem Frost war der Acker erst mal unbefahrbar wegen zu großer Nässe. Dann wird aus den Knicks noch das Feuerholz für den Eigenbedarf gesägt und gelagert. Auch müssen etliche Weidezäune noch von eingewachsenen Büschen und Ästen befreit werden.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
09.03.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die beiden neuen Jungtiere wurden von den alten Kühen rege am Gatter der Abkalbebox besucht und beschnuppert. Inzwischen sind sie mitten in der Herde dabei und haben sich gut eingefügt. Die neuen Ferkel sind inzwischen auch im Auslauf und können dort besucht werden. Füttern ist allerdings streng verboten, wenn es auch gut gemeint ist. Sie dürfen nur das hofeigene Futter zu den festgesetzten Essenszeiten von unseren Mitarbeitern bekommen.
Die Arbeiten am Parkplatz gehen stetig voran. Das geschnittene Baumholz für einen Zaun wurde geschält. Der Zaun soll den Parkplatz zum Wäldchen hin begrenzen und an ihm wird die Beleuchtung angebracht. Am Samstag wurden die Fundamente für die Zaunpfähle aus Beton gegossen.
Da die Streichung der ökologischen Förderung durch die derzeitige schleswig-holsteinische Regierung ein so existenzielles Thema ist und die Wahlen kurz bevor stehen, finden Sie heute in der Kiste auch den Aufruf zur Demonstration am 21. März in Kiel. Auch wenn Sie nicht hinfahren können, können Sie vielleicht die Nachricht weiter verbreiten, so dass das Thema in der breiteren Öffentlichkeit bekannter werden kann.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
02.03.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das milde Wetter hat Schneeglöckchen und Winterlinge zum Blühen gebracht. Überall fängt es sichtbar an zu wachsen und die Arbeit draußen lockt. In der Sonne ist auch genau zu sehen, wo Arbeit nötig ist: in allen Ecken Blätter vom letzten Jahr, Äste und Zweige auf den Weiden, Zäune zum Reparieren. Die Gärtner bauen diese Woche den Zaun um das vorjährige Gemüsestück ab, um ihn dann um das Neue wieder aufzubauen. So wächst auch das Gemüse in der mehrjährigen Fruchtfolge jedes Jahr an einem anderen Platz.
Im Kuhstall werden 2 tragende Jungtiere an die Herde gewöhnt: sie kommen mit den Alten zusammen beim Füttern während der Melkzeiten mit ins Fressgitter, danach aber dann in die von der großen Liegefläche abgeteilte Abkalbebox. So können sich Alte und Junge beschnuppern, ohne dass es gleich zu Streitereien kommt.
Heute sollte es in den regionalen Kisten Chinakohl geben. Leider gab es nur noch holländische Ware, so dass wir auf Petersilienwurzel ausgewichen sind. Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie jetzt lieber zeitweise den normalen Gemüsekorb bekommen möchten. Die Auswahl wird bis Ende April immer beschränkter. Auch unser eigenes Lagergemüse neigt sich dem Ende zu.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
24.02.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
letzte Woche haben wir Zuwachs im Schweinestall bekommen: 8 Ferkel in den unterschiedlichsten Farben leisten jetzt den verbliebenen vier Großen Gesellschaft. Sie sind schwarz, braun, rosa, gefleckt, gestreift, mussten von Gut Trenthorst (Bioland) nicht weit reisen, sind sehr munter und neugierig und wenn es wärmer wird, am Auslauf zu besuchen.
Endlich kann das Gemüse wieder draußen gewaschen werden, was eine erhebliche Erleichterung für die Gärtner ist. Im Gewächshaus werden Beete für die Anzucht vorbereitet.
Die Stallmitarbeiter sind erleichtert, dass sie sich jetzt nicht mehr um eingefrorene und vielleicht platzende Wasserleitungen zu den Selbsttränken im Kuhstall sorgen müssen.
Wenn die Sonne scheint, sind die Vögel laut am Zwitschern.
Die Saison für Grünkohl und Rosenkohl ist endgültig vorbei. So werden die regionalen Kisten zunehmend eintöniger, die Auswahl an regionalem immer beschränkter. Sie können Bescheid sagen, wenn Sie übergangsweise die normale Gemüsekiste bekommen möchten.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
17.02.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die stärkste Kälte scheint erst mal vorbei zu sein, aber die Kühlhäuser müssen weiter auf Temperatur kontrolliert werden. Bei dem frostigen Boden ist es eine gute Gelegenheit, den Misthaufen hinterm Stall abzufahren. Er wird am Feldrand zu einer Kompostmiete aufgeschichtet.
Im Sommer werden bei den langen Wegen vom Hof zum Gemüsefeld einige Fahrräder gebraucht, die im Laufe der Saison ihre Macken bekommen, platte Reifen haben, nicht mehr gut bremsen etc. Die Reparatur dieser Fahrräder ist jetzt im Gange. Auch das Abo-Rad hat einen geflickten Reifen bekommen.
Heike, unsere neue Käserin, macht ab sofort die Frischkäsesorten Mediterrano und 1001-Nacht. Wir freuen uns, dass die Käseproduktion wieder begonnen hat. Milden Gouda wird es vielleicht Anfang März wieder geben.
Alle, die eine regionale Gemüsekiste bestellt haben, bekommen diesmal leider Schwarzwurzeln aus Niederlande. Da kurzfristig keine deutsche Ware mehr verfügbar war und die Bestellung nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte, bitte ich dies für heute zu entschuldigen.
Es gibt wieder frisches Schweinefleisch, Bestellschluss ist Montag, 20.2.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
10.02.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Winterarbeiten gehen weiter: Holz sägen und sortieren, hacken und aufstapeln. Wasserleitungen an den Tränken im Stall auftauen. Der Bagger ist auf dem Feld im Einsatz, um die Gräben am Feldrand für die Drainage neu auszuheben. Er schafft es, durch den gefrorenen Boden zu kommen.
Die Kühlräume brauchen nicht mehr gekühlt zu werden, im Gegenteil, jetzt müssen wir aufpassen, dass es dort nicht frostig wird. Ebenso im Packraum, in dem die Zwiebeln lagern. Dafür werden Heizlüfter auf niedriger Stufe eingesetzt. Die Wasserleitungen, die nach draußen führen, sind abgestellt. Das Gemüse kann nicht mehr draußen gewaschen werden, die Gärtner ziehen mit kleineren Mengen in die Milchküche. Große Mengen Gemüse können nicht mehr gewaschen werden, die Pastinaken werden deshalb diesmal geputzt. Auch die Stallstiefel dürfen nicht mehr draußen, sondern nur noch im Melkstand abgespritzt werden.
Die Anbauplanung der Gärtner ist soweit, dass jetzt das Saatgut bestellt werden kann.
Eine Bitte an alle Kunden, denen die Kiste vor oder hinters Haus gestellt wird: falls Sie die Kiste nicht gleich hereinholen können (die Fahrer werden auf jeden Fall klingeln), legen Sie doch eine Decke bereit, die für eine Weile die Kälte abhalten kann. Vielleicht können auch Nachbarn die Kiste in Empfang nehmen?
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
03.02.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der anhaltende Frost machte es nun möglich, zwei Knicks schneiden zu lassen: der Boden ist festgefroren und kann ohne Schaden mit schweren Fahrzeugen befahren werden. Im Knick bleiben große Bäume stehen, der Rest wird auf ca. 1 Meter heruntergeschnitten. Aus diesem restlichen Meter machen wir danach selber Feuerholz und Bauholz.
Käserin Heike und Gärtner Frank sind frisch angekommen und werden uns auf dem Hof verstärken. Ab sofort gibt es wieder eigenen Joghurt und Quark. Bei Joghurt und Molke gibt es nach langen Jahren eine Preiserhöhung auf 1,50 € bzw. 1,00 €. Frank wird in die Anbauplanung eingearbeitet und dann ab März den Gartenbau übernehmen.
Jetzt haben die Stallleute auch mit eingefrorenen Tränken zu tun. Im großen Stall z. B. sind die Tränken, die sich nahe der Außentür befinden, oft nicht in der Zeit aufgetaut, während die Kühe fressen. Dann muss mit heißem Wasser und heißen Tüchern nachgeholfen werden, damit der ca. halbe Meter Zuleitung von der termperierten Ringwasserleitung zur Tränke nicht in Gefahr kommt zu platzen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
28.01.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
nun ist der Winter doch noch gekommen. Kurz vor dem Frost wurde noch ein größeres Projekt in Angriff genommen: die Vergrößerung und Neugestaltung unserer Kundenparkplätze und von dort dann auch der Weg in den Laden. Dafür wurde gebaggert, Kies aufgeschüttet, gewalzt, dann sollen Pfosten für einen Querbalken einbetoniert werden, um daran Zaun und Lampen zu bauen. Auch im Lindenhaus, unserem Gruppen-Ferienhaus, werden in der jetzt belegungsfreien Zeit Renovierungsarbeiten vorgenommen.
Freitagnacht kam wieder ein Kälbchen mit etwas Geburtshilfe erschöpft, aber gesund zur Welt.
Ein Termin zum Vormerken: am 5. Mai findet unser jährliches Hoffest statt. Näheres folgt nach genauerer Planung.
Wer Interesse an frischem Rindfleisch hat, kann wieder bis Montag 30.1. bestellen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
20.01.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
durch die reichlichen Regenfälle stand das Gemüse im Wasser, so dass zeitweise nichts geerntet werden konnte. Auch der Weg hatte eine Pfützensperre. Dann verhinderte der Frost die weitere Porreeernte. Inzwischen versickert das Wasser, so dass Grünkohl und Rosenkohl wieder erreichbar sind. Außerdem wird jetzt die Anbauplanung dieses Gemüsejahres gemacht und Saatgut bestellt.
Auch der zwischenzeitliche Frost hat nicht verhindert, dass Frühjahrsblumen und sogar die Wildkirschen am Haus anfangen zu blühen. Am Mittagstisch wird darüber diskutiert, ob der Winter noch kommt oder nicht.
Noch ist Zeit, einiges aufzuräumen und zu reparieren: Dachrinnen säubern,hölzerne Großkisten (in denen das Gemüse gelagert wird) reparieren, Napfkisten säubern, leckende Wasserhähne und defekte Lampen herrichten, Zimmer renovieren u. a.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
16.01.2012
Kundenbrief
Liebe Kunden,
wir wünschen Ihnen einen guten und erfolgreichen Start ins Neue Jahr und bedanken uns für alle guten Wünsche, die hier bei uns eingetroffen sind.
Drei Kälbchen sind inzwischen geboren und alle sind munter, auch das eine, dass mit den Hinterfüßen zuvorderst ankam. Sein Fell musste kräftig abgerieben werden und es bekam die erste Muttermilch mit dem Nuckeleimer, weil es zu schwach war, um gleich aufzustehen. Es brauchte dadurch noch etwas Nachhilfe darüber, wo es die Milch selber finden kann.
Das Sauerkraut ist in den Fässern fertig vergoren und hat aus dem warmen Keller ins kalte Kühlhaus gewechselt. Diese Woche wurde ein erster Teil verpackt und ist ab sofort im Verkauf.
Im Januar gibt es keinen eigenen Joghurt oder Quark. Sie werden jetzt zugekauft.
In Berlin findet am 21. Januar zum Auftakt der Grünen Woche wieder eine Demonstration für Landwirtschaft statt Agrarindustrie statt unter dem Motto „Wir haben es satt“. Europaweit werden in den nächsten Monaten die Weichen für die Agrapolitik bis 2020 gestellt und unsere Bundesregierung blockiert bisher eine echte Reform. Hier ist Gelegenheit, die Forderung nach einer nachhaltigen Landwirtschaft zu unterstützen. Auf der Homepage www.wir-haben-es-satt.de kann man den Aufruf zur Demo unterzeichnen, auch wenn man nicht hinfährt.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
10.01.2012
Wir haben es satt
Demonstration am 21. Januar zur Grünen Woche in Berlin
23.12.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
mit dieser letzten Auslieferung vor Weihnachten verabschieden wir uns in die Weihnachtspause. Zwar haben Hofladen und Lieferservice geschlossen, aber in dieser Zeit nehmen wir uns neben der Versorgung der Tiere die Zeit, einen umfangreicheren Vorblick auf das neue Jahr zu machen, das unter dem Motto Hofübergabe steht.
Für den Lieferservice wurde im alten Jahr der schon öfters gehegte Traum eines eigenen Kühlhauses verwirklicht, vor allem mit Hilfe von Philipp Hennig, der das Fundament dafür legte. Das Häuschen ist für die Zukunft eine große Erleichterung in der umfangreichen, gemeinsamen Logistik zwischen Abo, Laden und Gärtnern, über die wir uns sehr freuen.
Nach der Lieferpause kommt die erste Lieferung wieder im Januar ab Dienstag, 10. Januar 2012. Der Hofladen öffnet schon wieder am Mittwoch, 4. Januar 2012 (8.30-13 Uhr und 15-18 Uhr, Samstag 8.30-13 Uhr).
Für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und Produkte, die Anteilnahme an unserem Hofleben und die zahlreichen Rückmeldungen im Laufe des Jahres und zu Weihnachten bedanke ich mich herzlich bei Ihnen. Mit dem beiliegenden Weihnachtsbrief wünschen wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
16.12.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
wenn die Gärtner das Gemüse für Hofladen und Abo geerntet (Grünkohl, Rosenkohl und Porree) und geputzt haben, haben sie jetzt auch Zeit für Aufräumarbeiten. So wurden Napfkisten mit dem Hochdruckreiniger gesäubert, Vliese zusammengelegt und der Gemüsewaschplatz sauber gemacht.
Im Kuhstall wird den Tieren weiter das Fell am Rücken geschoren. Es dauert seine Zeit, bis alle einmal an der Reihe waren. Vor allem die kleinen Jungtiere sind noch ganz zottelig.
Kleine Berichte über das vergangene Jahr von verschiedenen Mitarbeitern bekommen Sie über die Abokiste mit dem Weihnachtsbrief, der am Donnerstag druckfrisch eintraf.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
10.12.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
am Freitag wurden die 7 kleinen Jungtiere in den Stall geholt. Dabei mussten sie ein Stück an der Straße laufen, gelockt und angeführt , flankiert, mit Nachhut und mit Sperre zum Dorf Rothenhausen, damit sie in unsere Einfahrt traben. Das haben sie auch sehr gut gemacht. Anschließend liefen sie über die Hofweide von hinten in den Stall. Seit Donnerstag sind die Kühe nun auch nachts im Stall und die Winterordnung ist somit hergestellt.
In der Käserei bemühen wir uns gerade um eine Schwangerschaftsvertretung und so kann es sein, dass eine kurzfristige Lücke bei Quark und Molke und evtl. auch beim Joghurt entsteht. Wir werden die Produkte dann durch Zukauf, möglichst in demeter-Qualität, ersetzen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
02.12.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der Sturm am Wochenende hat auch etwas Regen gebracht. Der Regenmangel trocknete bei uns zum Glück nur einzelne sandige Stellen aus. Reichlicher Nebel hat bisher ermöglicht, dass der Boden die Feuchtigkeit halten konnte. Der Vorteil des trockenen Wetters ist, dass die Tiere noch draußen weiden und wir so das in diesem Jahr knappe Stroh sparen können.
Die Vorbereitungen für die Sauerkrautproduktion laufen auf Hochtouren. Jetzt werden die Fässer geschrubbt und heiß ausgewaschen, ebenso die Extra-Gummistiefel zum Stampfen des Krautes. Die Hobel-Maschine ist getestet und das Ergebnis war am letzten Freitag in geschmorter Form auf dem Mittagstisch. Das gehobelte Kraut wird in den Fässern mit Salz geimpft. Die gefüllten Fässer werden ca. 3 Wochen bei Zimmertemperatur gelagert. Dann ist die Milchsäuregärung so weit abgeschlossen, dass das Sauerkraut kühl lagern kann und es wird nach Bedarf in Tüten vacuumdicht abgefüllt.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
25.11.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
Blätter, Blätter, Blätter—letzte Woche wurde davon einiges zusammengeharkt, von Dächern gefegt und aus Dachrinnen geholt, damit mehrmals die Kompostkiste gefüllt und auf den Misthaufen entleert. So gehen die Blätter in den Kreislauf: der Mist wird am Rande eines Feldes kompostiert und im Herbst, wenn er reif ist, auf den Flächen verteilt.
Die Kühe gehen noch tagsüber auf die Weide, nachdem sie sich morgens im Stall sattgefressen haben. Je nachdem, wie es ihnen im Stall schmeckt, fressen sie mehr oder weniger von dem schon kurzen Kleegras draußen. Nachts sind sie auf der Hofweide und haben Zugang zum Stall und der mit Stroh eingestreuten Liegefläche. Vor allem die jungen Mütter sind morgens zuerst im Stall, weil sie zu ihren Kälbern möchten. Alle Kühe haben vom kalten Wetter schon ein molliges Fell bekommen. Einer nach der anderen wird am hinteren Rücken und am Euter rasiert, damit sie nicht schwitzen, sich kein Ungeziefer dort festsetzt und das Säubern vorm Melken erleichtert wird.
Die Gärtner bereiten diese Woche alles zum Sauerkrautmachen vor. Dabei wird dann unsere neue Hobelmaschine eingesetzt.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
18.11.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das Wetter passte vor allem am letzten Wochenanfang mit seinem Nebel und Raureif zu einem Gedicht von Eduard Mörike und verbreitete doch schon etwas Vorwinterstimmung:
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Letzte Woche haben die Gärtner Topinambur geerntet und im Gewächshaus aufgeräumt. Alle alten Pflanzenreste wurden kompostiert, der Boden bearbeitet und Roggen eingesät. Es soll noch Postelein gepflanzt und einiger Salat ausgesät werden, der dann im Februar vielleicht geerntet werden kann.
Leider muss das angekündigte Adventskränze-Binden mangels genügend Anmeldungen ausfallen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
11.11.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
am Wochenende hatten wir Besucher auf dem Hof, die mit uns zur jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins zusammenkamen. Außer den finanziellen Dingen ist dann Gelegenheit, aus den einzelnen Betriebszweigen und vom landwirtschaftlichen Jahr zu berichten, die jungen Familien haben sich vorgestellt und es mündete in ein reges Gespräch über die gemeinsame Zukunft von Jungen und Alten auf dem Hof.
Noch kommen die Kühe nachts auf die Weide, solange es nicht regnet. Dann würde der Boden durch die Beweidung geschädigt. Sie erhalten im Stall aber schon Silage zugefüttert, da das Gras an Menge und Qualität nicht mehr ausreicht, sie satt und zufrieden zu machen.
Die Gärtner haben den Sellerie fertig eingelagert. Im Gewächshaus werden die Tomaten– und Paprikapflanzen abgeräumt und Posteleinsalat gepflanzt.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
04.11.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
alle Blätter der Linden sind jetzt goldgelb und machen damit auch einen trüben Tag hell, selbst die Wege.
Zwei neue Kälbchen wurden am Wochenende geboren und eins ist von einem anderen Hof zu uns gekommen. Es war vorher bei einer Ammenkuh und gewöhnt sich noch an den Nuckeleimer. Jetzt geht die Weidesaison zuende und nach und nach kehren die Tiere wieder in den Stall zurück.
Es gibt in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft eine Freie Ausbildung. Diese Wanderausbildung umfasst vier Jahre. Zusätzlich zur Grundausbildung mit Blick auf die Gesellenprüfung dient das vierte Jahr vor allem der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise und der dazu zu fertigenden Abschlussarbeit. Das dritte Lehrjahr hat vom 27.-30. Oktober eine Tagung mit dem Motto ausgerichtet: "Zukunft durch Wurzeln". Mit vielen Referenten und internationalen Teilnehmern wurde das Thema bewegt, wie Zukunft und Vergangenheit sich sinnvoll aufeinander beziehen lassen und wie sich dies auf die Bewirtschaftung der Erde auswirkt. Auf der Seite Novembertagung.de kann man sich im Internet darüber informieren.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
28.10.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
bei einem Spaziergang durch den Gemüsefeldgarten war es am Wochenende erstaunlich zu sehen, wieviel blühende Pflanzen es noch gibt: Kornblumen, Ackersenf, Phacelia, blühende rote Bete, Kamille u.a. Vieles davon gilt als Unkraut, auch für die Gärtner, aber sie lassen es nach der Ernte als Bienenweide blühen. Trotz Kälte waren die Bienen auch unterwegs. Heute werden die letzten Pastinaken geerntet, danach ist der Sellerie an der Reihe. Stehen bleibt dann das Wintergemüse Porree, Rosenkohl und Grünkohl und wird nach Bedarf geerntet oder wenn großer Frost angesagt ist.
Im Kuhstall werden die Wände gekalkt. Heute geht es damit im Jungtierstall weiter. Der Tiefmist aus der großen Liegefläche für die Kühe ist inzwischen auf dem Feld kompostiert, um dann später in ein Feld eingearbeitet zu werden, auf dem 3 Jahre lang Kleegras stand.
In einem Artikel der Frankfurter Rundschau wurde letzte Woche von Kuba berichtet. Dort hat sich aus wirtschaftlicher Not von Bauern ausgehend eine „Graswurzelbewegung“ entwickelt, die zunehmend bewusster biologisch wirtschaftet. Einer der Pioniere dieser Bewegung ist Humberto Ríos, 48 Jahre alt, Doktor der Agronomie, Umweltaktivist und seit drei Jahren Bauer mit eigenem Hof in Guatao bei Havanna. Wer Interesse am Artikel hat, kann ihn mit der Gemüsekiste beziehen oder findet ihn in der FR unter dem Titel „Ochsen brauchen keinen Diesel“.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
21.10.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die neuen Saaten sind schön aufgegangen. Es war für geradezu ideal, wie nach dem Säen der Regen kam. In den Wochen danach konnte man z. B. beobachten, wie der aufgehende Roggen die Felder erst leicht rötlich färbte und dann ins Grün überging.
Die Kühe bekommen jetzt morgens und abends im Stall nach dem Melken frisch gemähtes Kleegras gefüttert, das nach dem Abernten des Hafers auf dem Feld aufgewachsen ist. Eingesät wurde es kurz nach Auflaufen des Hafers.
Die Kühe bleiben weiter ganztägig auf der Weide, solange Wetter und der Boden es zulassen. Morgens beim Kühe holen kann man den Sternenhimmel bewundern und abends oft das Abendrot. Manchmal bilden sich durch Nebelschleier und Sonnenlicht kleine Regenbögen im Gras der Weiden, die man sehen kann, wenn man die Kühe um halb zehn wieder herausbringt.
Die eigene Tomatenernte ist zuende. Die grünen Paprika im Gewächshaus wurden nachts gegen die Kälte abgedeckt.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
14.10.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
nachdem der Sauerkrautweißkohl mit Namen „Holsteiner Platter“ geerntet ist, geht es weiter mit weißem und rotem Lagerkohl und Möhren. Im November wird dann Sauerkraut gemacht. Die ersten Großkisten der Apfelernte sind inzwischen zur Mosterei gebracht worden. Heute wird der Apfelsaft abgeholt und kann für nächste Woche dann wieder bestellt werden.
In der Kälberhütte vor dem Kuhstall wurde es den vier Tieren langsam zu eng. 3 von ihnen sind in den Kälberstall gezogen. In ihrer Box waren vorher drei ältere Kälber, die jetzt Absetzer genannt werden, weil sie vom Milchtrinken abgesetzt wurden. Sie bekamen langsam immer weniger Milch und sind jetzt als erste im Jungtierstall eingezogen. Draußen in der Kälberhütte wohnen nun ein Kuh– und ein Bullenkälbchen zusammen.
Das Thema um die Forderung eines Verbots für gentechnisch veränderte Pflanzen in der EU ist weiter aktuell. Derzeit warten 20 neue Pflanzen auf Zulassung, die gegen das Herbizid „Roundup“ tolerant sind. Konkrete Folgeschäden des Herbizids hat z. B. der argentinische Wissenschaftler Andrés Carrasco belegt. Das Zulassungsverfahren wird von der industrienahen EU-Behörde EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) betrieben und u. a. auch deswegen bemängelt, weil es veraltet ist. Weitere Informationen für Interessierte gibt es unter der Adresse: www.boelw.de/gentechnik.html
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
08.10.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
auf dem Hof ist die Familie Dörschug mit ihren beiden kleinen Kindern neu zugezogen. Herr Dörschug wird Mitarbeiter im Kuhstall. Auch im Garten gibt es Verstärkung für die Ernte durch einen Lehrling und 2 Praktikanten, rechtzeitig für die vielen Erntearbeiten.
Unsere Tomatenernte wird immer kleiner. Deshalb bekommen Sie diesmal vielleicht nicht die ganze bestellte Menge. Auch die Zwetschgenzeit ist vorbei.
Mit der Petition gegen Agro-Gentechnik, die letztens im Bundestag beraten wurde, setzte Felix zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundesverbandes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, ein Zeichen. Er hat auch ein Buch geschrieben, das seit September auf dem Markt ist: „Food Crash. Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr.“ Das Thema: Industrielle Landwirtschaft, die auf der Übernutzung von Ressourcen aufbaut, ist kein Weg zur Lösung, sondern eine Sackgasse. Nicht mangelnde Produktionssteigerung, sondern der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln, die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie mangelnde Gerechtigkeit führen zum Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems. Er zeigt auf, wie es im Einklang mit der Natur gelingen kann, die Ernährungsgrundlage der Menschheit zu sichern. Und er beschreibt, welche Hebel politischen und privaten Handelns dafür in Bewegung gesetzt werden können. (Quelle: Droemer-Knaur Pressemitteilung)
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
30.09.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
nach dem ersten Pflügen wurden Weizen und Dinkel gesät. Jetzt geht es weiter mit Grubbern, Pflügen und der Roggenaussaat. Da das Wetter sonnig und warm war, konnte noch einmal eine Fläche Kleegras und eine kleinere Weide gemäht werden.
Die Obsternte ist in vollem Gange und wir verkaufen auch eigene Birnen und Äpfel.
Während der Ladenöffnungszeiten von Dienstag bis Samstag ist unser Hof für Besucher offen und es kann uns teilweise bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden. Wir sind nicht immer in den Ställen anwesend, deshalb hing z. B. zur Information an der Tür zum Schweinestall ein Schild: Bitte nicht füttern, wir werden gut versorgt (Anm.: von der Stallmannschaft). Das gilt auch im Kuhstall und bei den Hühnern. Z. Z. ist der Schweinestall abgeschlossen, weil die Tiere dort von Besuchern gefüttert wurden. Man kann die Tiere aber am Außengehege besuchen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
24.09.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das restliche Haferstroh konnte diese Woche gepresst werden. Kurze Schauer hatten dies vorher immer wieder verhindert. Jetzt wird gepflügt. Die Gärtner ernten diese Woche rote Bete fürs Gemüselager.
Die Kühe haben in der letzten Zeit auf dem Heimweg zum Stall einige unerlaubte Ausflüge ins Kleegras gemacht. Eine hatte wohl herausgebracht, dass in der Litze am Wegrand kein Strom ist ... Da es ein großes Feld ist, war es eine spannende Angelegenheit für einige Leute, sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Im Gewächshaus reifen die Tomaten jetzt etwas langsamer. Jeder Sonnenstrahl bringt noch Reife, so lange es nicht zu kalt wird. Die grünen Paprikas haben auch zugelegt, so dass er diese Woche verkauft werden kann.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
16.09.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der Fenchel wuchs bei dem kühlen Wetter zu langsam, so dass wir ihn noch nicht diese, aber nächste Woche in die Sortimentskörbe packen. Dafür gibt es diesmal eigenen Wirsingkohl mit Rezepten.
Die Arbeiten draußen müssen wegen der nassen Böden noch warten. Z. T. ist das Grundwasser so aufgefüllt, dass das Wasser in einigen Teilen der tiefer gelegenen Weiden nicht mehr ablaufen kann, wenn es neu regnet. Das Grass im Allgemeinen wächst aber gut, so dass die Kühe gut zu fressen haben.
In der Frankfurter Rundschau vom letzten Freitag wurde auf der 1. Seite unter dem Titel „Die große Verschwendung“ thematisiert, wie global Lebensmittel verschwendet werden. Anlass ist der neue Kinofilm „Taste the waste“ des Journalisten Valentin Thurn, der jetzt in den deutschen Kinos angelaufen ist. In einem Interview mit ihm (FR, 13.9.) war Thema, dass dies auch für die Biobranche gilt. Das Bundesverbraucherministerium (Ilse Aigner) hat Anfang des Jahres eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die erstmals belastbare Zahlen liefern soll.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
15.09.2011
Anhörung zur Petition gegen Agro-Gentechnik
Liebe Kunden und Interessierte,
am 26. September zwischen 12 und 15 Uhr ist die Anhörung des BÖLW-Vorsitzenden Dr. Felix Prinz zu Löwenstein vor dem Petitionsausschus des Bundestages. Es geht um die Petition gegen Agro-Gentechnik, die im April 2011 über 100.000 Menschen unterschrieben haben.
Mit Plakaten und Briefen kann das Anliegen bis dahin noch öffentlichkeitswirksam verbreitet werden, um einen positiven Entschluss des tagenden Ausschusses zu bewirken. Dazu gibt es einen Musterbrief, der an die Abgeordneten des eigenen Wahlkreises verschickt werden kann.
Nähere Informationen und die Möglichkeit, den Brief herunterzuladen und eine Anleitung, wie Sie Ihren Abgeordneten finden können, gibt es auf der Homepage Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN).
Mit herzlichen Grüßen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
09.09.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
am letzten Wochenende konnten endlich die Kartoffeln fertig gerodet, die restliche Sommergerste gedroschen, das Stroh und der 3. Grasschnitt gepresst werden. Im Feldgarten wurde reichlich gehackt und Feldsalat ausgesät. Jetzt werden die abgeernteten Felder mit dem Grubber bearbeitet.
Im Online-Shop haben sich wieder Kleinigkeiten verändert. Statt des allgemeinen Gemüsekorbes ist jetzt unser Lieferservice-Gemüsekorb als Warenkorb bei den Artikeln eingebunden. Warengruppen und Artikel sind z. T. neu sortiert: z. B. die Getränke sind unterteilt, ebenso gibt es eine neue Gruppe Brotaufstriche, so dass man das Gewünschte leichter findet. An der Übersichtlichkeit und Aufteilung der Produktgruppen wird weiter gearbeitet.
Eine neue gute politische Nachricht: Der europäische Gerichtshof hat einem Imker aus Augsburg rechtgegeben. Honig mit nur geringen Mengen an gentechnisch veränderten Pollen darf ohne neue Zulassung nicht mehr verkauft haben. Der klagende Imker hat nun Schadensersatzanspruch gegenüber dem Land Bayern, das ein Versuchsfeld für Monsanto-Mais neben seinem Grundstück zuließ. Laut Ökotest 2009 fanden sich in der Hälfte aller getesteten Honigsorten Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
02.09.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
von unseren (vergeblichen) Bitten an Wunschwetter.de ließ sich der Regen am Samstag zum Hoffest nicht beeindrucken. Wir waren dann freudig überrascht, wieviele Gäste kamen. So konnten wir uns trotz des Wetters über sehr viele Besucher freuen, die die zahlreichen Aktivitäten mitmachten und das viele Essen verspeisten. Sogar 300 Kugeln Eis wurden verkauft. Vielen Dank für Ihren Besuch!
Die Gärtner haben mit der ersten Gemüseeinlagerung angefangen: rote Bete und Weißkohl, der durch den trockenen Frühsommer frühzeitig reif wurde. Die Gurken im Gewächshaus wurden erfolgreich mit Gesteinsmehl gegen Pilzbefall, der das Wachstum hemmte, behandelt. Sie haben jetzt erfreulicherweise wieder angefangen zu wachsen.
In der nächsten Trockenphase müssen Kartoffeln geerntet, die Haferstrohballen eingeholt, restlicher Hafer und Sommergerste gedroschen sowie der 3. Schnitt vom Kleegras gemäht werden.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
26.08.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Trockenpausen wurden immer genutzt, den Hafer zu dreschen und die Karoffeln zu roden. 4/5 der Kartoffeln sind auf diese Weise geerntet und der meiste Hafer ist im Trocknen. Auch das Gemähte vom 2. Schnitt des Kleegrases konnte knapp vor dem Gewitter gepresst werden. In der nächsten Trockenpause muss noch Haferstroh gepresst werden. Die Kartoffeln haben zum Glück bis jetzt den Regen gut überstanden.
Die Gärtner mussten dringend die letzten Partien Salat und Kohlrabi pflanzen und haben es mit der Hand gemacht. Die Zwiebeln werden jetzt dringend geerntet, ihnen tut das nasse Wetter gar nicht gut.
Am Samstag hat eine junge Kuh mit Namen Lenne ihr erstes Kälbchen auf der Grinauweide bekommen. Sie verlässt damit die Jungtierherde und wird in die Kuhherde aufgenommen. Heute ist sie das erste Mal mit den Großen auf der Weide zum Fressen.
Daneben laufen die Vorbereitungen fürs Hoffest natürlich auf Hochtouren und einige Helfer sind auch schon angereist.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
19.08.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der endlose Regen verhindert die Maschinenarbeit auf den Feldern. Im Hofladen gab es deshalb letzte eine Kiste mit handgeernteten Kartoffeln vom Feldrand. Jetzt ist wieder Aussicht auf sonnigeres Wetter und wir warten darauf, dass die Erde schnell abtrocknet.
Trotz Regen und Matsch hat unser Gärtner Robbi Hahn-Godeffroy mit uns am Samstag einen Feldgartenrundgang gemacht und fachkundig den Stand der Kulturen erläutert. Möhren, Kohlsorten, Mangold, rote Bete, Sellerie, Herbst– und Winterlauch, Pastinaken, schwarzer Rettich, Broccoli wechseln sich mit vielen Blühstreifen ab. Manche haben sich selbst aus Ackersenf, Kornblumen und anderen Wildkräutern gebildet. Der Imker, der bei uns Bienenvölker stehen hat, hat uns die gute Rückmeldung gegeben, dass er seinen Bienen im Sommer nichts zufüttern muss. Das ist sicher auch noch auf die reichlichen Kornblumen zurückzuführen, die überall im Getreide blühen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
12.08.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
es wird Zeit für die Kartoffelernte und wir warten, dass die Sonne scheint und der Boden wieder abtrocknen kann. Auch für den restlichen 2. Kleegrasschnitt, die Futterernte, brauchen wir sonniges Wetter. Der Kartoffelroder wird vorbereitet und die Helfer organisiert. Nach oben auf den Roder läuft ein Fließband, das die ausgegrabenen Kartoffeln heraufbefördert. Dort oben stehen 1-3 Leute, die während des Fahrens Steine und schlechte Kartoffeln aussortieren. Bei trockenem Wetter und Boden kann der Roder zügig fahren und die Kartoffeln rollen schneller übers Band.
Im Gewächshaus werden jetzt grüne Paprika geerntet. Die Tomaten reifen langsamer, die Gurken müssen wieder nachwachsen. Das kältere Wetter und wenig Sonnenschein machen sich im Gewächshaus sofort bemerkbar.
Das Hoffest am 27. August naht und die Vorbereitungen sind natürlich schon länger im Gange. Hier erfahren Sie nähere Einzelheiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
08.07.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
unsere Kartoffeln vom letzten Jahr haben lange gereicht, aber jetzt wurde die letzte Kiste sortiert und die letzten Tüten zugenäht. Wir haben auch schon mal die neuen Kartoffeln getestet, aber sie müssen noch größer werden und auch an Geschmack zulegen. Der letzte Regen war dazu gerade ideal.
Gegen den Kartoffelkäfer wurde jetzt der Bio-Kollektor eingesetzt, der vor den Trecker montiert wird. Ein Gebläse setzt dabei das Kartoffellaub einem starken Luftstrom aus. Durch die Bewegung lassen sich die Kartoffelkäfer fallen und werden von Wannen, die unter dem Laub geführt werden, aufgefangen.
Dies ist der letzte Kundenbrief vor der Sommerpause, die vom 18.-30. Juli dauert. In der ersten Augustwoche geht der Abo-Betrieb wieder weiter. In der Zwischenzeit können Sie auch im Hofladen einkaufen:
Dienstag - Samstag 8.30 - 12 Uhr
Dienstag - Freitag 8.30 - 12 Uhr und 15 - 18 Uhr
Wir wünschen Ihnen eine erholsame und schöne Sommerzeit.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
01.07.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
im Gemüse haben die Pflanzen zum Teil sehr unter der sechswöchigen Trockenheit gelitten. Dadurch sind Fenchel und Blumenkohl klein geblieben. Auch der reichliche Regen in letzter Zeit hat sich im Wachstum nicht mehr viel niedergeschlagen. Da es aber sehr schmackhaftes Gemüse ist, finden Sie es in unseren geplanten Sortimenten.
Genauso sieht es auf dem Kleegras und den Weiden aus: der erste Schnitt war sehr spät, damit noch etwas Masse aufwächst. Danach ist es auch mit dem Regen noch nicht so reichlich losgewachsen. Die Kühe bekommen, wenn sie im Stall zum Melken sind, auch weiterhin zusätzlich vom letzten Winterfutter, damit es ausreicht.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
25.06.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
immer nach dem ersten Schnitt kommen auch die kleinen Jungtiere auf die Weide. Sie wurden am Freitagvormittag in den Vieh-Hänger verladen und zur Weide gefahren. Schon seit die Kühe draußen sind, konnten die Kleinen sich im Auslauf am Kuhstall an den Elektrozaun gewöhnen.
Wir jubeln natürlich, dass es so viel geregnet hat. Weiter wird im Garten fleißig gejätet. Die Tomaten röten sich schon, vielleicht kommen in 2 Wochen schon die ersten in den Verkauf. Im Moment gibt es reichlich Petersilie und Schnittlauch zum Angebotspreis sowie Basilikum.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
17.06.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der Regen war zwar nicht üppig, hat aber den Pflanzen gut getan, gerade auf den Weiden / Kleegras kam er ideal nach der Futterernte. Im Gemüsegarten wächst jetzt auch das Unkraut und es wird viel gejätet und gehackt. Auch die Ernte geht los: Salate, Kohlrabi, Radieschen, Petersilie, Schnittlauch und der erste bunte Mangold.
Aktuell kam letzte Woche im Fernsehen ein Beitrag in Plus/Minus über „Das Milliardengeschäft mit Lebensmitteln—Wie Patente auf Lebensmitteln den Markt verändern“. Konzerne wie BASF, DuPont oder Monsanto arbeiten schon länger mit Soja, das Omega-3-Fettsäuren enthält. Die langkettigen Fettsäuren gelten als gesund. Jetzt gab die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) gentechnisch erzeugtes Omega-3-Soja offiziell als unbedenklich frei, was bedeutet, dass amerikanische Nahrungsmittelfirmen die Fette in Margarinen oder Pillen testen dürfen. In dem Beitrag gab es u.a. auch Kommentare der Bingenheimer Saatgut AG, die biologisches Saatgut entwickelt, und des Demeterhofs Bauckhof.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
10.06.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
in der letzten Woche war Futterernte. Dieser erste Kleegras-Schnitt ist das wertvollste Futter für die Kühe. Durch die Trockenheit ist die Ernte diesmal nicht so reichlich ausgefallen wie im letzten Jahr. Vom benachbarten Demeter-Hof in Bliestorf konnten wir eine gemähte Fläche dazubekommen und am Sonntag dann noch rund 50 Ballen nachhause fahren. Jetzt werden wieder neue Zäune für die Weideflächen der Kühe gebaut, ebenso für die Weide, auf die die kleinen Jungtiere noch ziehen werden, die jetzt noch im Stall sind. In der Kälberhütte bleiben dann die Kälber, die noch Milch bekommen.
Sichere Erkenntnisse zu EHEC gibt es zur Zeit immer noch nicht. Auch die gefundene Sprossenspur erweist sich vielleicht als negativ, wie in den Nachrichten zu lesen ist. Sprossen sind vom Handel ab sofort mit Lieferstopp belegt. Ab nächster Woche haben wir eigenen Salat, Kohlrabi und Petersilie.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
08.06.2011
Aktuell zu EHEC
Liebe Kundinnen, liebe Kunden,
nach den besorgniserregenden Meldungen über Todesfälle und steigende Infektionen durch EHEC herrscht eine breite und verständliche Verunsicherung, welches Frischgemüse noch verzehrt werden kann. Daher möchten wir, als Ihr regionaler Demeter-Gemüseerzeuger, über den Sachstand und unsere Gemüseerzeugung informieren. Mit Ausnahme der aktuellen EHEC-Fälle wurden bisher noch nie EHEC-Infektionen in Gemüse nachgewiesen. Der Verdacht, dass die Infektionen durch spanische Gurken verursacht wurde, hat sich als falsch erwiesen. Es gibt aktuell trotz vieler gezogener Proben keinerlei Hinweise, dass Gemüse oder Salat aus deutscher Erzeugung betroffen sind.
Weil der Infektions- und Kontaminationsweg aber immer noch nicht aufgeklärt ist, raten die Institutionen, auf frische Gurken, Tomaten und Salat zu verzichten. Sie wollen und müssen sich mit dieser pauschalen Warnung absichern. Der BÖLW rät, auf einheimisches Gemüse auszuweichen.
Was wir tun können, ist Ihnen unsere sorgfältige Bio-Erzeugung zu erläutern, damit Sie sich selbst ein Bild über die Erzeugung unseres Gemüses machen können:
• Wir sind seit 1976 anerkannter Demeter-Betrieb und werden regelmäßig kontrolliert.
• Wir kaufen weder Gülle, Frischmist und Handelsdünger von außerhalb zu. Im Sinne des geschlossenen Nährstoffkreislaufs stellen wir aus unserem eigenen Rindermist hofeigenen kompostierten Dünger her. Unser organischer Dünger wird einer sorgfältigen Kompostierung/Verrottung unterzogen, bei der eine Hygienisierung stattfindet.
• Ein Prinzip des ökologischen Landbaus ist, dass die Pflanzen nicht direkt gedüngt werden, sondern der Boden und das Bodenleben mit organischen Nährstoffen versorgt werden. Wir erzeugen Pflanzen-wachstum durch Anregen der Bodenfruchtbarkeit. Wir bringen unseren wertvollen Hofdünger vor der Bepflanzung aus, arbeiten ihn in den Boden ein und halten ausreichend Wartezeit zwischen der Düngung des Bodens und der Pflanzzeit ein. Damit kommt der Dünger nicht mit den Kulturen in Berührung.
• Bei uns erfolgt die Düngung durch eine Fruchtfolge mit Grünbracheanteil. Der Boden erholt sich. Nährstoffe aus dem Boden werden von speziellen Gründüngungspflanzen aufgeschlossen und stehen dann den folgenden Gemüsekulturen zur Verfügung.
• Wir verwenden keine Gülle und keinen Frischmist zur Düngung unserer Gemüsekulturen.
• Klärschlamm ist im Öko-Landbau nicht zugelassen.
• Wir verwenden ausschließlich Waschwasser in Trinkwasserqualität.
• Wir achten selbstverständlich auf die hygienischen Verhältnisse bei Anbau, Ernte, Waschen und Auslieferung unseres hochwertigen Bio-Gemüses.
• Im Hofladen und Lieferservice bieten wir Gemüse von der Demeter-Nachbargärtnerei Köthel an (z. Z. Gurken, Kohlrabi, Mangold, später Tomaten). Der eigene Gemüseverkauf begann mit Kohlrabi, Salat, Radieschen, Lauchzwiebeln und Petersilie. Später ernten wir Salat, Kohlrabi, Kohlsorten, Pastinaken, Möhren, Zwiebeln, rote Bete u.a.
• Das zugekaufte Gemüse und Obst sowie Trockensortiment bekommen wir über den Bio-Großhandel Naturkost Nord mit Sitz in Seevetal, der 50% seines Kernsortiments aus langfristigen regionalen und inter-nationalen Lieferpartnerschaften mit Erzeugern und Lieferanten erhält.
Speziell die oben beschriebenen Maßnahmen verringern das Risiko eines Eintrages mit gefährlichen Erregern.
Wir sind überzeugt, dass Sie sich auf die einwandfreie Qualität unserer Erzeugnisse auch weiterhin verlassen können.
Während der Öffnungszeiten unseres Hofladens
Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr,
Samstag von 8.30 bis 13 Uhr
ist unser Hof auch offen für Kundenbesuch. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie weitere Fragen haben. Auf unserem Hoffest am 27. August (11-17 Uhr) haben Sie Gelegenheit, Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche des Hofes zu bekommen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
Links zu aktuellen Informationen über die Infektion mit EHEC.
Demeter im Norden
Bund für ökologische Lebensmittelwirtschaft
04.06.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden, der erste Schnitt vom Kleegras und einigen Weiden wurde in Rundballen gepresst und - vom Hoffotografen hier festgehalten - zum Wickeln (in Folie) gefahren.
mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
27.05.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
am Freitag sind die Jungtiere zusammen mit dem Jungbullen und Ochsen auf die Weide an der Grinau gekommen. Dort grasen sie jetzt Stück für Stück die Flächen ab. Wasser können sie aus einer Tränke bekommen, die vom Bach gespeist wird. Sie haben dort Büsche, Bäume und abwechslungsreiches Gelände mit Hängen. Am Wochenende wurde wieder ein neues Kälbchen geboren.
Im Juni gibt es dann wieder mehr regionales Gemüse und sicher auch die ersten Salate und Kohlrabi von unserem Feld. Neu an regionalem Gemüse gibt es jetzt Gurken, Chinakohl und Blumenkohl. Von uns Radieschen, Lauchzwiebeln und Petersilie. Die Gärtner haben inzwischen Zucchini und Lauch gepflanzt und im Gewächshaus ist das Gurkenbeet vorbereitet.
Wir freuen uns natürlich über die Regenschauer, aber es ist für das Weideland noch lange nicht genug.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
20.05.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Beete für die Tomaten wurden vorbereitet und Tomaten gepflanzt. Auf dem Gemüsefeld stehen jetzt Weißkohl, roter Spitzkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Salate, Kohlrabi, Radieschen, Broccoli, Blumenkohl, bunter Mangold … Wir hoffen weiter auf Regen und bewässern. Da die Kartoffeln jetzt auch die ersten Blätter zeigen, brauchen auch sie Wasser zum Wachsen.
Die Kühe sind jetzt auch nachts auf der Weide. Letztes Wochenende kam das erste Weidekälbchen zur Welt. Es war eine Bilderbuchgeburt. Als wir hinkamen, rutschte es gerade heraus. Viele der anderen Kühe kamen neugierig heran, sie mussten vertreiben werden, weil die Mutter Kana sich von ihnen verschrecken ließ und davonlief. Sie wollte trotzdem nicht wiederkommen, sondern lief weiter. Ein nachgeahmtes menschliches Kälbchen-MÖH brachte sie zum Stehen. Das zweite MÖH setzte Kana dann eilig in Trab und—angekommen—schleckte sie ihr Neugeborenes ab. Danach ließ sie es nicht mehr aus den Augen. Mit der Schubkarre wurde das kräftige Kuhkälbchen zum Stall transportiert und verbringt die nächsten Melkzeiten und Nächte dort mit der Mutter, bevor es an den Nuckeleimer gewöhnt wird.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
13.05.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Gärtner sind jetzt laufend mit Pflanzen beschäftigt, auf dem Feld mit den verschiedenen Kohlpflanzen und im Gewächshaus mit Tomaten. Der frisch gepflanzte Weißkohl wurde mit Vlies abgedeckt, damit der Kohlweißling möglichst nicht seine Eier dort ablegen kann und das Raupensammeln vermindert wird. Die Bewässerung für den Feldgarten wurde aufgebaut und angeschlossen. Dafür wird das Wasser dem Teich entnommen, der u. a. auch das von den Feldern drainierte Wasser aufnimmt.
Am 10. Mai war Zeichnungsende der Petition für ein EU-weites Anbauverbot von Agrogentech-Pflanzen. Die öffentliche Anhörung, die wahrscheinlich im Herbst stattfinden wird, ist durch die ersten 50.000 Stimmen in den ersten 3 Wochen gesichert.100.609 Menschen haben die Petition unterstützt. Mehr Informationen unter http://www.vielfalterleben.info/
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
06.05.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Gärtner bauen den Zaun gegen ungewünschte Gäste auf dem Gemüseäcker zuende, säen Mais und pflanzen Kohl. Die Kartoffeln werden gehäufelt. Ansonsten warten wir alle auf Regen, damit das Gras wächst, die Untersaat ins Getreide gesät werden kann und die ersten Gemüsepflanzen gut anwachsen können.
Die Kühe genießen tagsüber die Weide. Nachmittags auf dem längeren Weg zurück in den Stall dürfen sie noch gemächlich die Wegränder abweiden. Zäune müssen nachgesehen, erneuert und neu gebaut werden, damit die Jungtiere den Sommer über draußen sein und die Kühe die Weiden wechseln können.
Mit einer öffentlichen Petition soll erreicht werden, dass sich die Bundesregierung für ein Anbauverbot von Gentech-Pflanzen in Europa stark macht. Bisher sind 91.000 Stimmen zusammengekommen. Die Petition kann noch bis zum 10. Mai gezeichnet werden und erreicht vielleicht, hoffentlich noch die 100.000. Falls Sie noch mitzeichnen möchten: Hier geht es direkt zur Petition
Herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
21.04.2011
Petition gegen Agrogentechnik
Die Petition für ein Anbauverbot von Agrogentech-Pflanzen ist sehr erfolgreich. Bis zum 19. April sind die 50.000 Stimmen eingegangen, die für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss notwendig sind. Schaffen wir in der zweiten Hälfte der Zeichnungsphase weitere 50.000? Sie können die Petition noch BIS ZUM 10. MAI unterstützen! Hier geht es direkt zur Petition.
Ausführliche Informationen erhalten Sie zum Beispiel über den BÖLW (Bund für ökologische Lebensmittelwirtschaft).
21.04.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
es ist schönste Frühlingszeit auf dem Hof, alles grünt und beginnt zu blühen. Im Gewächshaus werden die Kohlpflänzchen pikiert, die Porreejungpflanzen werden geschnitten und draußen wird Schnittlauch und Petersilie gepflanzt. Die Zwiebeln sind im Feldgarten gesteckt.
In Kuh– und Schweinestall wurden die ersten Schwalben gesichtet. Die Weideflächen wurden geschleppt und das zusammengeschleppte Laub abgefahren. Jetzt werden die Weidezäune kontrolliert und für den Weideaustrieb fertiggemacht. Heute kamen die Kühe das erste Mal von 10-14 Uhr auf ein Weidestück. Die Futterumstellung dauert ein paar Tage, d. h. die Kühe bekommen zusätzlich noch im Stall Silage gefüttert. Sie bleiben jeden Tag etwas länger draußen, schließlich auch nachts.
Das gesäte Getreide ist gut aufgelaufen. Alle Kartoffeln wurden am Samstag gelegt. Davon haben wir viele Kartoffelsäcke übrig, die sich gut zum Sackhüpfen eigenen. Wer Bedarf hat, kann sich melden. Wir können sie in der Abokiste mitschicken, solange der Vorrat reicht.
Wir wünschen Ihnen frohe Ostern!
Herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
08.04.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
auch das Gemüsestück ist jetzt gepflügt. Bevor es weiter bearbeitet werden kann (fräsen, eggen und die Beete einrichten), muss die Erde wieder etwas abtrocknen. Im Gewächshaus werden jetzt Salate, Kohlrabi, Mangold, Fenchel und verschiedene Kohlsorten im Anzuchtbeet ausgesät, die später draußen gepflanzt werden.
Am Samstag zogen 150 neue Bewohnerinnen auf den Hof. Nach einer Autofahrt von Rheda-Wiedenbrück bezogen junge demeter-Hennen vom Geflügelhof Südbrock den frisch geputzten Stall. Sie blieben zum Eingewöhnen erst einmal separat abgeteilt von unseren alten Hühnern drinnen. Danach gewöhnten sich beide Gruppen im Stall aneinander und seit gestern spazieren sie nun auch draußen herum. Bei dieser Gelegenheit noch zum Hühnerstall: Zum Hühnerstall haben—anders als im Kuh– und Schweinestall— nur die betreuenden Menschen Zutritt. Wir bitten um Verständnis, wenn Sie auf den Hof zu Besuch kommen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
01.04.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
endlich hat die Bodenbearbeitung begonnen, in diesem Jahr 2 Wochen früher als letztes. Es wird gepflügt und gegrubbert, Hafer, Sommergerste und Ackerbohnen gesät. Die Gärtner bauen ihren Zaun gegen unliebsame tierische Besucher um das Gemüsefeld.
Im Schweinestall sind 10 kleine Schweinchen eingezogen. Im Hühnerstall wird alles vorbereitet, dass 150 junge Hennen ankommen können. Sie werden erst einmal 1 Woche im Stall verbringen, bevor sie den Hof erobern können.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
26.03.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das Gewächshaus blitzt mit seinen geputzten Scheiben in der Sonne. Die von den Gärtnern ausgesäten Kräuter, Porree, Kohlrabi und Tomaten keimen und werden demnächst pikiert, d. h. die kleinen Pflanzen werden aus der Gruppe in einzelne Töpfchen verpflanzt. Mit Folie und Heizlüfter wird nachts verhindert, dass Frost sie in Mitleidenschaft zieht. Viele Zugvögel sind schon zurückgekehrt: Stare, Lerche, Bachstelze und der erste Zitronenfalter wurde gesichtet.
Diese Woche werden die letzten eigenen roten Bete geputzt, dann ist das Lager leer. Die Kartoffel Solara und unser Sauerkraut sind ausverkauft. Eigener Rot- und Weißkohl gehen auch zu Ende.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
18.03.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
Sonne und Wärme haben es jetzt geschafft, dass der Teich eisfrei ist. Die Unterhaltungen der Wasservögel sind bis auf den Hof zu hören. Aber noch kann der Boden nicht bearbeitet werden und es bleibt Zeit, weiter aufzuräumen. Zusehends verschwindet das Laub von den Rabatten und Rasenflächen und der Blick auf die Frühlingsblüher wird frei. Die Scheiben des Gewächshauses werden gründlich gereinigt und vor allem auf der Wetterseite von Algenbewuchs befreit.
Die Sortimentsplanung für die regionalen Kisten wird zusehends eintöniger. Es wird noch eine Weile dauern, bis wir erstes Gewächshausgemüse aus Süddeutschland (z. B. Kohlrabi) anbieten können.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
12.03.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
bei strahlendem Sonnenschein ist es trotz kalter Außentemperaturen im Gewächshaus angenehm warm. Dort wachsen einige Reihen Radieschen, viel Roggen als Gründüngung zur Vorbereitung der Tomaten– und Gurkenkultur und seit 2 Wochen auch Porree in mehreren Anzuchtbeeten.
Während die Gärtner alles für die nächste Saison vorbereiten, geht das deutsche Lagergemüse immer mehr dem Ende zu und wir sind zunehmend auf ausländische Ware angewiesen, bis dann im Frühsommer die ersten Gemüse aus Süddeutschland kommen.
Gerade am Sonntagabend hörte die Pumpe der Melkmaschine auf zu arbeiten und die letzten 6 Kühe mussten warten. Zum Glück war der Melkmaschinentechniker erreichbar. Er hatte Notdienst und war nicht bei einem anderen Notfall unterwegs wie am Samstagabend. So ging es dann nach Diagnose und Ausbau mit einer Ersatzpumpe um 20.30 Uhr weiter.
Unser Teich ist, obwohl noch größtenteils gefroren, wieder mit Enten, Gänsen und Schwänen bevölkert.
Neues aus der Käserei: es gibt ab sofort wieder Frischkäse (Kräuter und Dattel-Curry) und der erste Schnittkäse liegt zum Reifen, der dann ab Mai in den Verkauf geht.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
11.02.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der Regen hat die Wassergräben zum Überlaufen gebracht, den Bach zum kleinen Fluss anschwellen lassen und auf Feldern und Weiden in den Senken viele Seen hinterlassen. Ein Schwan hat sich am Wochenende im Teich blicken lassen. Der anschließende Sturm hat dann alles wieder etwas abgetrocknet. Im Gewächshaus wird aufgeräumt, Fensterscheiben erneuert und alles für Jungpflanzenzucht vorbereitet. Am letzten Wochenende kam wieder ein Kälbchen zur Welt, das jetzt in den frisch geputzen Kälberiglu gezogen ist.
Im Februar können Sie wieder Schweinefleisch bestellen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
04.02.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der Frost der letzten Woche hat den Porree tageweise wieder festfrieren lassen, so dass nur die Dienstagskunden in den Genuss regionaler Ware kamen. Inzwischen lässt er sich wieder aus der Erde ausgraben.
Als Ergänzung zur Demonstration am 22. Januar bei der Grünen Woche in Berlin kann man eine weitere Initiative sehen, die die offenen Fragen nach der Herkunft unserer Nahrungsmittel, den Zusammenhängen unserer Nahrungserzeugung mit Klimaschutz und Welthunger und den Zielen der künftigen Agrarpolitik aufgreift. Die Kampagne wird von zahlreichen Verbänden, darunter Demeter, Bioland und BUND, getragen. Sie rufen alle Bürger auf, mit ihnen aktiv weiterreichende Ziele und auch die anstehende Agrarreform der EU mitzugestalten und dieses Feld nicht den Agrarlobbyisten zu überlassen. Näheres erfahren Sie auf deren Homepage. Dort sind unter anderem auch die schon ausgearbeiteten Papiere und Positionen der verschiedenen Parteien und Interessensverbände einsehbar.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
28.01.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Gärtner haben die Mangoldstauden im Feldgarten ausgegraben. Sie haben mit Vlies bedeckt den Frost überstanden und wurden nun im Gewächshaus eingepflanzt. Dann können wir vielleicht im März/April statt italienischen unseren eigenen Mangold ernten. Die ersten Radieschen sind ausgesät.
22.000 Teilnehmer haben am Samstag, 22.1., in Berlin für eine Agrarwende demonstriert, eine ermutigende Zahl. Inzwischen ist die Kampagne „Meine Landwirtschaft—unsere Wahl“ gestartet, die an der bevorstehenden EU-Agrarreform aktiv mitgestalten will. 23 Verbände aus Landwirtschaft, Entwicklungs-, Umweltpolitik und Verbraucherschutz beteiligen sich bisher daran.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
21.01.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das milde Wetter machte die Porree-Ernte möglich, so dass wir wieder eigenen Porree im Angebot haben. Viele Stängel haben allerdings Frostschaden, den die Gärtner herunterputzen. In dieser Woche wurden die letzten Sauerkrautfässer geleert. In einer kleinen Packstraße wird das Sauerkraut zuerst gewogen, dann in die etikettierten Plastikbeutel gefüllt und schließlich eingeschweißt. Im Gewächshaus wurde der Boden gelockert und geharkt, dort wird Roggen als Gründüngung ausgesät.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
14.01.2011
Kundenbrief
Liebe Kunden,
gleich im neuen Jahr haben sich die Gärtner für die Anbauplanung der kommenden Saison getroffen. Es wird in diesem Jahr wieder mehr Menge und Vielfalt an Gemüse geben und darauf freuen wir uns alle. Dies war auch der Einstieg für unsern neuen Gärtner Robbi Hahn-Godeffroy, der mit Hanna Offenhäußer und Sohn Jared schon eingezogen ist. Mit der Familie ist auch der Hütehund Dina auf den Hof gekommen, der manchmal am Kuhstall anzutreffen ist.
Der Rosenkohl hat durch Frost und Wechselwetter einen Schaden bekommen, der äußerlich nicht sichtbar ist, und kann deswegen leider nicht mehr verkauft werden. Porree lässt sich noch nicht ernten, da der Boden in der Tiefe immer noch gefroren ist.
Wieder einmal halten uns die Medien mit einem Lebensmittelskandal auf dem Laufenden. Für den 22. Januar ist während der Grünen Messe eine Demonstration in Berlin geplant, um der Forderung nach einer neuen Agrarpolitik Nachdruck zu verleihen.
Alles Gute und Gesundheit für das Neue Jahr und
herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
24.12.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
jetzt kommt unser Schneebesen öfters zum Einsatz—eine Bürste, die vor dem fahrenden Trecker routierend dafür sorgt, dass es begeh– und befahrbare Wege durch den Schnee über den Hof gibt. Danach werden mit Handarbeit die seitlichen Berge abgebaut und Sand gestreut.
Ich möchte mich im Namen der Hofgemeinschaft herzlich für Ihr Vertrauen im vergangenen Jahr bedanken. Wir wünschen Ihnen eine frohe und erholsame Weihnachtszeit, die kraftspendend für das Neue Jahr sein möge. Vielen Dank für Ihre zahlreichen Weihnachtsgrüße! In der Kiste finden Sie wieder unseren Weihnachtsbrief mit Berichten aus den Arbeitsbereichen und Neuigkeiten vom Hof.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
17.12.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das kurzzeitig milde Wetter am letzten Wochenende konnte den Boden nicht auftauen. So bleibt unser Porree weiter im Feldgarten stehen. Die Gärtner pflücken heroisch jeden Tag gefrorenen Rosenkohl. Er wird schonend im Kühlraum aufgetaut und dann geputzt.—Am Wochenende wurde noch ein Kälbchen geboren.
Die Vögel werden wieder gefüttert und es kommen Spechte, Kleiber, Dompfaffen, Rotkehlchen, Finken und die vielen verschiedenen Meisen (Kohlmeise, Blaumeise, Weidenmeise), zahlreiche Spatzen und Amseln zum Futterhäuschen. Es geht nicht immer ohne Streit ab, wenn sich z. B. eine große Amsel im Häuschen breitgemacht hat.
Herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
10.12.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
am letzten Wochenende gab es gleich 3x Zuwachs bei den Kühen: zwei Kuhkälbchen und ein Bullenkälbchen. Die Gärtner sind froh, dass es am Tag frostfrei ist, damit sie in der Gemüsehalle die Kartoffeln sortieren können. Im Gewächshaus lässt sich dann auch der Boden weiter umgraben. Grün- und Rosenkohl werden auch bei Frost geerntet und langsam aufgetaut. Porree gibt es deutschlandweit momentan wegen Frost nicht, deswegen ist er (ungeplant) aus Italien. Unser Mangold ist trotz Vliesabdeckung bei der starken Kälte erfroren.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
03.12.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
früher und dauerhafter als erwartet ist nun der erste Frost und Schnee da. Unser Fahrer Herr Vathke konnte am Dienstag nachmittag durch die starken Schneefälle in Ostholstein nicht mehr alle Kisten ausfahren und fährt heute Vormittag weiter, ausgestattet mit Schippe und Sand.— Inzwischen teilen wir uns den Packraum wieder mit den Gärtnern, die dort Gemüse für den Verkauf und Abo putzen und sortieren, Kartoffelsäcke zunähen. Nebenbei bullert der kleine Ofen und muss mit Holzscheiten bedient werden.
Es gibt ein neues Kochbuch, das auf Abokisten abgestimmt ist und vielleicht noch eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk ist. Sie können es über die Abokiste oder den Hofladen bekommen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
26.11.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die entblätterten Bäume lassen jetzt wieder Einblicke und Weitblicke auf die Landschaft zu. Dafür waren Hofplatz und die Zuwege gut bestreut, was mit Hilfe unserer Kehrmaschine (routierender Besen an Geräteträger) zusammengefegt, in Schubkarren geladen und weggefahren wurde. Der Mangold wurde zum Schutz vor Frost mit einem Vlies bedeckt.
Das Käsen ruht noch bis zum 1. März. Wir stellenweiterhin Joghurt, Quark, Molke und saure Sahne her. Aus den 2 jungen Familien, die im Frühjahr ihre Arbeit auf dem Hof aufnehmen werden, wird Hannah Offenhäußer sich in das Käsen einarbeiten. Noch können wir zwei eigene Käsesorten, Hof-Bergkäse und Bauernkäse, von Anja Wolff verkaufen, die bis Ende August bei uns Käse herstellte. Wir bieten jetzt auch Käse in Demeter-Qualität von Hof Dannwisch an wie z. B. Hofgouda, Basilikum-Knoblauch und Möhrenkäse.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
19.11.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Jungtiere sind im Stall eingezogen. Sie haben durch das Herbstwetter Felle wie Teddybären bekommen. Damit ihnen nicht zu warm wird und sich kein Ungeziefer darin einnistet, werden sie nach und nach am hinteren und oberen Rücken geschoren.
In der neusten Ausgabe der „Lebendigen Erde“ (Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung, Kultur) steht ein aktueller Artikel über die Lage des Weltagrarberichts. Das war mir jetzt Anlass, das Thema Weltagrarbericht unter Aktuelles auf unsere Homepage zu bringen. Da andere es gründlich behandelt haben, gibt es Verweise auf entsprechende Seiten, die ich weiter vervollständigen und aktualisieren werde.
Am Freitag, 12.11., meldete die Frankfurter Rundschau im Wirtschaftsteil: Biolandbau abgespeckt. Aus dem Forschungsetat des Bundesprogramms Ökologischer Landbau sollen in Zukunft auch nachhaltige Methoden der konventionellen Landwirtschaft gefördert werden (was mag das sein?). Der Etat von ehemals 35 Mio ist mittlerweile auf 16 Mio Euro geschrumpft. Zum Vergleich: mit 2,4 Milliarden Euro will die Regierung Bioökonomieforschung fördern: wie sich mit Hilfe der Gentechnik Biomasse für die Bedürfnisse der Industrie besser nutzen lässt.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
12.11.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Kühe sind ganz im Kuhstall eingezogen. Demnächst kehren auch die beiden Jungtiergruppen, die kleinen und die Starken, von draußen in ihre Boxen im Jungviehstall zurück. Heute morgen haben 2 ausgewachsene schöne Füchse auf der Teichweide gespielt (einer hatte eine weiße Schwanzspitze) und trollten sich dann in Richtung Hühnerstall. Er ist zum Glück gut verschlossen.
Als Beilage finden Sie in Ihrer Kiste heute eine Wahlkarte von Schrot & Korn, auf der Sie mitteilen können, was Sie an unserem Hofladen schätzen oder was Sie sich wünschen vorzufinden. Aus dem Rücklauf wird der beste Bioladen ermittelt. Alle Läden bekommen das gesammelte Feedback (anonymisiert) zugestellt und haben somit auf jeden Fall eine wertvolle Rückmeldung Ihrer Kunden, mit der sie weiterarbeiten können. Sie können die Karte auch online ausfüllen, die Sie über diesen Link zugeschickt bekommen. Wir würden uns über zahlreiche Teilnahme freuen.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
05.11.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
am Sonntag blieben die Kühe das erste Mal nachts im Stall. Die Melkzeit wurde seit Freitag halbstundenweise umgestellt, um die Kühe langsam an die Zeitumstellung zu gewöhnen. Ebenfalls zum Gewöhnen für die Verdauung bekommen sie im Stall jetzt Silage zugefüttert. Wenn dann alle Weideflächen gut abgefressen sind, ziehen die Kühe ganz in den Stall ein. In dem anschließenden Auslauf ist eine große und lange Kuhbürste an der Scheunenwand angebracht, die sich bei Berührung zu drehen beginnt. Damit können die Kühe ihr Fell bürsten, was sehr beliebt bei ihnen ist.
Diese Woche sollen weitere Großkisten mit geernteten Äpfeln in die Mosterei gebracht werden, die Gärtner ernten den Sellerie im Feldgarten ab. Dort verblühen jetzt auch langsam die Ringelblumen. Das Herbstlaub macht die wettertrüben Tage noch etwas leuchtend, aber die Bäume werden zusehends kahler.
Ein persönliches und freudiges Ereignis der letzten Woche war meine Hochzeit. Dadurch ändert sich auch mein Name, wie Sie unten sehen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Kruckelmann
für die Hofgemeinschaft
28.10.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Weidezeit der Kühe geht langsam zuende. Im Stall laufen alle Vorbereitungen, dass die Tiere ihn wieder bewohnen können. Von der großen Lauffläche, auf der die Kühe liegen können, ist der gut verrottete Mist ausgebracht und die Fläche mit Stroh dick eingestreut worden. Der große Stall ist frisch gekalkt. Jetzt sind die Jungvieh– und Kälberboxen an der Reihe. Die beiden Kälber von draußen sind schon nach drinnen in eine größere Box umgezogen. Zwei kleine Nachfolger haben die Hütte draußen bezogen.
Die Gärtner ernten und putzen jetzt auch Rosenkohl und Grünkohl. Die Apfelernte geht weiter. Unsere eigenen Möhren gehen zuende, im Abo gibt es ab sofort Demeter-Möhren aus Schleswig-Holstein.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
22.10.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
unsere Kuh Gesine hat am Montag ein großes Bullenkalb zur Welt gebracht. Dabei musste ihr geholfen werden. Unsere Schweine sind munter und wachsen. Sie wurden jetzt in zwei Boxen aufgeteilt, damit jedes Tier genug Platz zum Fressen am Trog hat. Der Kampf um die besten Brocken ist sehr beliebt und dabei bleiben die Kleinsten sonst etwas im Hintertreffen.
In der Getreidescheune gibt es jetzt viel zu tun. Das Getreide muss gereinigt und nach Bedarf für Laden und Backstube in Säcke gefüllt werden. Außerdem wurde letzte Woche unser Dinkel zum Schälen zur Domäne Fredeburg gefahren. Der Dinkel hat einen harten Spelz, den man nicht essen kann und der dort schonend entfernt wird, so dass das Getreide auch hinterher keimfähig ist. Ich habe es selbst ausprobiert, da ich gerne Sprossen esse. Der Dinkel wird übers Jahr zu Brot verbacken. Roggen– und Dinkelsäcke wurden über der Backstube gelagert. Von dort holt die Bäckerin sie zum Mahlen in die Mühle.
Letztens gab es journalistischen Besuch auf dem Hof. In der ökologischen Beilage der Lübecker Nachrichten vom 22. Oktober gibt es nun einen Beitrag über unsere Bäckerei mit Bildern aus Laden und Backstube.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
15.10.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
bei schönem Herbstwetter konnte die Feldbearbeitung abgeschlossen werden. Zuguterletzt wurde Roggen als Gründüngung gesät. Er durchwurzelt den Boden schnell, bedeckt ihn durch den Winter und ist z. B. eine gute Vorfrucht für den Feldgemüsegarten. Vor der Frühjahrsbestellung wird der Roggen untergearbeitet und aktiviert dadurch die Regenwürmer.
Gestern wurde noch einmal Klee, das als Zwischenfrucht mit dem Getreide ausgesät und schön hochgewachsen war, gemäht. 34 Silageballen kamen so noch zum Winterfutter für die Jungtiere dazu. Auf der Dorfweide wird der Stacheldrahtzaun kontrolliert und ausgebessert, damit die kleinen Jungtiere zum Abweiden dorthin umgetrieben werden können.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
08.10.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
weiter war das Wetter sehr gut für Arbeiten draußen geeignet. Gestern wurde gepflügt und Roggen gesät. Die Gärtner ernten jetzt nach Bedarf Sellerie. Der Feldgarten sieht noch sehr bunt aus; nicht nur die breiten Blühstreifen mit Ringelblumen, auch die verschiedenen Farbtöne von Grünkohl, Rosenkohl, Broccoli, Porree, Mangold, stehengebliebenen Rotkohlblättern erfreuen das Auge noch mit einem sommerlich farbigen Eindruck. Die Apfelernte ist in vollem Gange. Ein erster Lieferwagen konnte schon zum Saftpressen weggefahren werden.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
01.10.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
kurz vor dem Regen am Samstag konnte noch der Dinkel gesät werden. Das war besonders günstig, da Dinkel zum Keimen besonders viel Wasser braucht. In der Regenzeit und bis es wieder etwas abgetrocknet ist, werden Aufräumarbeiten in Getreidescheune und Werkstätten sowie Büroarbeiten gemacht. Im Gewächshaus werden weitere Beete für Feldsalat vorbereitet und Zwiebeln geputzt. Im Kuhstall wird das Kalken der Wände vorbereitet.
Es gibt im Gemüsesortiment wieder Zuckermaiskolben. Sie werden am besten ohne Salz und — wer mag — mit etwas Koriander ca. 20 Minuten in Wasser gekocht, damit die Körner schön weich werden. Das Salz gibt man erst am Ende der Kochzeit zu. Auf dem Teller schmecken sie gut mit (Kräuter-) Butter.
Als Beilage finden Sie heute eine Information zur Streichung der Bio-Förderung in Schleswig-Holstein. Wer die biologische Landwirtschaft unterstützen möchte, kann die beiliegende Karte ausfüllen und an die Landwirtschaftsministerin schicken. 2000 Karten sind dort schon vor einiger Zeit angekommen. Weitere Information sind hier zu finden. Wer noch noch einige Karten verteilen möchte, kann sich bei mir melden (04508-1040).
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
24.09.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
endlich ist trockenes Wetter und der Boden kann bearbeitet werden: Es wird gepflügt und gegrubbert, d. h. der Boden gelockert, ohne ihn umzuwenden. Damit werden auch alte Pflanzenreste eingearbeitet und das Unkraut bekämpft.
Die Möhrenernte ist beendet, die rote Bete mit Hilfe unserer Praktikanten ebenso. Letzte Woche wurden Kürbisse gewogen, nach Größen in Kisten sortiert und Zwiebeln geputzt. Im Gewächshaus sind inzwischen die Gurkenpflanzen abgeräumt. Neu wachsen dort Gründüngung und Feldsalat. Und die Apfelernte hat begonnen.
Am Samstag fand in Lübeck die Eröffnung einer umfassenden Ausstellung im Behnhaus Drägerhaus statt: „Kunst, Küche und Kalkül. Carl-Friedrich von Rumohr und die Entdeckung der Kulturgeschichte“. Zu seinem 225. Geburtstag werden die vielen Talente dieses Mannes - u. a. als Künstler, Kunstförderer, Kulturwissenschaftler, Novellist, Gastrosoph - erstmals umfassend dargestellt. Carl-Friedrich von Rumohr leitete als Landwirt Gut Rothenhausen und lebte hier mit seiner Familie, weswegen er für uns von besonderem Interesse ist. In seinem Buch "Geist der Kochkunst" preist Carl Friedrich von Rumohr schon zu seiner Zeit die regionale und saisonale Küche als die gesündeste.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
17.09.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
Salate sind deutschlandweit durch das nasse und kalte Wetter klein und rückständig im Wachstum, dazu so knapp, dass wir keine bekommen können. Ebenso gibt es keine Kohlrabis. So fallen sie in dieser Woche im Sortiment aus und wir hoffen, dass unsere Salate auf dem Feld noch etwas zulegen und nicht klein geerntet werden müssen; denn manchmal kann man sie trotz der kleinen Größe auch nicht mehr länger stehen lassen.
Unsere Kuh Herma hat Samstagnacht Zwillings-Kälbchen bekommen. Davon war sie erschöpft, aber gut zuwege. Die beiden saufen soviel, dass Herma danach nicht mehr gemolken werden muss. Beide Bullenkälbchen befinden sich noch im Stall und werden in den nächsten Tagen in die Kälberhütte umziehen.
2 Schülerpraktikanten aus Hamburg (9. Klasse) werden 3 Wochen bei uns sein und vor allem den Gärtnern beim Ernten auf dem Feld, beim Kartoffeln sortieren und anderen Arbeiten helfen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
10.09.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
neue Bewohner zogen Ende letzter Woche auf den Hof: 11 Ferkel (eine Kreuzung aus Bunte Bentheimer und Pietrain) beheimaten sich jetzt im frisch renovierten Schweinestall samt Auslauf. Sie sind bunt gescheckt und haben die Reise im Viehanhänger gut überstanden. Einzeln wurden sie in die Box getragen, manche waren dabei ganz ruhig, andere quiekten aufgeregt. Aber alle schnüffelten dann neugierig herum und knabberten zufrieden an den Weizenähren, die wie ein dicker Teppich in ihrer Box lagen. Nachdem sie sich jetzt einige Tage an ihre neue Umgebung gewöhnt haben, dürfen sie jetzt nach draußen in den Auslauf und sind bereit, Besucher zu empfangen.
Heute sind die ersten eigenen Möhren in der Abokiste. Die Gärtner haben jetzt vieles zu ernten, u. a. den ersten Rotkohl. Rote Bete ist schon im Lagerhaus, die ersten Weißkohlköpfe in der Großkiste.
Endlich konnten die Kartoffeln geerntet werden, jetzt sind alle Sorten im Lager zum Trocknen. Gleichzeitig wurde das 3. Mal Kleegras geschnitten und siliert. Jetzt steht die Stoppelbearbeitung auf den abgeernteten Feldern an.
Am Mittwochvormittag war eine von Demeter, Bioland und anderen Verbänden organisierte Demonstration und Kundgebung in Kiel gegen die Streichung der Bio-Förderung, während die erste Lesung zur Haushaltskürzung stattfand.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
03.09.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
wie Sie vielleicht in den letzten Wochen in der Presse verfolgt haben, soll in Schleswig-Holstein als einzigem Bundesland die Bio-Förderung gestrichen werden. Es geht um 800.000 €, die bei Ausgabe des Landes mit einer Förderung von 3,6 Mio. durch EU und Bund ergänzt werden würde. Es ist unverständlich, dass die Landesregierung diese große Summe quasi verschenkt. Die Streichung steht auch im Widerspruch zu Plänen der EU und der anderen Bundesländer, die in der Förderung des Ökolandbaus eine Zukunft im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sehen.
Viele Betriebe müssen nun befürchten, dass sie die Mittelstreichung nicht überleben. Engagierte Journalisten der Lübecker Nachrichten kamen zu uns auf den Hof, machten aus einem Interview mit Fritz Otto und Stellungnahmen anderer Menschen aus Landwirtschaft, BUND und Politik eine Seite mit Hintergrundinformationen, die am Samstag, 25. Juli veröffentlicht wurde. Die Bäuerliche Gesellschaft (Demeter) fordert gemeinsam mit anderen Anbauverbänden des ökologischen Landbaus sowie Umweltschutzorganisationen wie dem BUND die Landesregierung dazu auf, von den Streichungsplänen Abstand zu nehmen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
27.08.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
bis Donnerstag konnte ungefähr die Hälfte der Kartoffeln gerodet werden. Immer wieder muss nach dem Regen gewartet werden, bis das Feld wieder genügend abgetrocknet ist. Ist die Erde zu nass, verstopft auch der Kartoffelroder. Jetzt warten wir wieder auf eine Trockenpause und hoffen, dass die Nässe den Kartoffeln nicht zusetzt. Bisher war die Ernte sehr gut.
Die Kühe hatten wieder mal Glück. Auf dem Weg in den Stall entdeckten sie eine Lücke zu einem netten Kleegrasstück, das auch eine stattliche Größe hatte … es musste ein Stück Zaun in Art eines offenen Trichters gebaut werden, durch den sie wieder in die richtige Richtung gebracht wurden. Am Samstag wurde ein Bullenkälbchen geboren. Inzwischen ist es in die Kälberhütte auf dem Hofplatz umziehen, die sie nun zu zweit bewohnen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
20.08.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
bei Regen wurden draußen nur die notwendigsten Arbeiten gemacht, wie z. B. den Kühen neue Weidestücke zuteilen und Gemüse ernten für den Verkauf. Wir warten auf trockenes Wetter, damit die Kartoffeln geerntet, das Haferstroh gepresst und neue Pfähle für einen Zaun gesetzt werden können. Bei diesen Arbeiten wird ein Schlepper oder Geräteträger benötigt, der den nassen Boden sonst mit Verdichtungen schädigen würde.
Die neuen Kartoffeln müssen nach der Ernte noch trocknen und die Schale fest werden, weshalb sie offen im Papiersack bleiben und bei Außentemperatur lagern. Aus dem gleichen Grund gibt es auch noch keine großen Säcke. Um eine gute Lagerfähigkeit zu erreichen, bleiben die Kartoffeln im Kühlhaus 14 Tage bei Außentemperatur gelagert und werden danach langsam, pro Tag einen halben Grad, auf 4 Grad heruntergekühlt. Zu Ballerina kommen später noch die Sorten Princesse (fest), Cilena (fest), Solara (vorwiegend fest) und Meridian (mehlig).
Mit herzlichen Grüßen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
13.08.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
inzwischen gibt es die ersten eigenen Kartoffeln (Ballerina) und einiges mehr an eigenem Gemüse, wie auf der Angebotsliste zu sehen ist. Unsere Gurkenzeit ist mit dieser Woche auch im Laden vorbei. Und vom Broccoli muss der nächste Satz nachwachsen. Kohlrabi und Salate wurden gestern wieder neu gepflanzt und die Beete mit Maschine und Hand gehackt.
Vor dem Regen konnte noch das Stroh gepresst und hereingeholt werden. Die Sommergerste ist bei dem trockenen Wetter sehr kurz geblieben und hat entsprechend weniger Stroh gebracht. Jetzt steht noch Hafer auf dem Feld und wir warten dafür auf die nächsten trockenen Tage. Das Getreide wird in der Scheune nachgetrocknet.
Die laufende Arbeit auf den Weiden ist das Zuteilen von neuen Weidestücken für die Kühe und damit der Zaunbau, das Nachmähen der abgefressenen Weiden und die Versorgen der Tiere mit Wasser, das in einem Wagen für sie bereitgestellt wird. Am Sonntagmorgen ist ein Kuhkälbchen auf die Welt gekommen und belebt den Hofplatz.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
23.07.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
diesmal liegen erste regionale Tomaten, aus Köthel, im Gemüsekorb. Auch von den eigenen gibt es schon reife Früchte, die es im Laden zu kaufen gibt. Die Gärtner machen wieder Folgesaaten und -pflanzungen z. B. von Broccoli und Kohlrabi und müssen weiterhin die Raupen am Kohl in Schach halten. Die Kartoffeln werden 1x in der Woche, meist nachts, ausgiebig beregnet, damit sie noch weiter wachsen. Nach der Lieferpause sind wahrscheinrlich die ersten eigenen Kartoffeln im Verkauf.
Hiermit verabschiede ich mich in die Sommer-Lieferpause bis zum 10. August. Herzlichen Dank für Ihre guten Urlaubswünsche, die uns zahlreich erreicht und über die wir uns sehr gefreut haben. Auch wir wünschen Ihnen eine erholsame und schöne Ferienzeit.
Falls Sie jetzt in den Ferien nicht wegfahren, freuen wir uns über Ihren Besuch.
Der HOFLADEN hat geöffnet:
Dienstag - Samstag 8.30 - 13 Uhr
Dienstag - Freitag 15 - 18 Uhr
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
16.07.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der Regen fehlt und die restlichen Kleegrasflächen wurden seit letzter Woche zum 2. Mal gemäht, weil es nicht mehr weiter wuchs und damit das Gras nicht vertrocknet. Da viele Landwirte silieren wollten, kam die Ballenpresse einmal 2 Stunden später als angekündigt, was den Vorteil hatte, dass es um 20 Uhr nicht mehr so heiß beim Ballenzusammenzufahren war. Nun lagern 90 weitere Futterballen eingewickelt in Folie am Knick für den Winter. Auf einer kleinen Fläche wird Heu für die Kälber gemacht. Die Kühe bekommen jetzt abends nach dem Melken zur Erfrischung eine Dusche mit dem Wasserschlauch. Eine Kuh kam gleich für einen zweiten Guß wieder in den Melkstand.
Die Gärtner jagen indessen Raupen aus allen Kohlsorten, bis zu 7 Stück pro Pflanze, und werden hoffentlich alle erwischen.
Die Gurken wachsen natürlich bestens bei diesem Wetter, die Tomaten fangen an zu erröten und werden nächste Woche vielleicht schon im Laden verkauft werden können. Während Lieferservice und Backstube Urlaubspause machen, ist der Laden weiter zu den üblichen Öffnungszeiten da.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
09.07.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
unser Gemüse hat bei dem heißen Sommerwetter ordentlich zugelegt, so dass wir nicht nur den Mangold, sondern auch schon Salat und Zucchini vom Feld und Gurken aus dem Gewächshaus ernten können. Vielleicht sind auch nächste Woche die ersten Tomaten reif. Auf dem Gemüsefeld werden Möhren, Porree und rote Bete vereinzelt und vom Unkraut befreit. Die nächsten Sätze Salat und Kohlrabi werden für Folgeernten ausgesät. Die Kartoffeln wurden noch einmal gehäufelt. Die Dorfweide ist Naturschutzfläche, die am 1. Juli gemäht werden konnte heute in Ballen gepresst wird. Da es sehr binsenreich ist, wird es von den Tieren verschmäht und als Einstreu im Stall genommen. Der 2. Schnitt vom Kleegras wird heute gemäht.
Die Kühe sind auch letzte Woche wieder aus der Reihe getanzt. Eine Weide auf dem Weg in den Stall war nicht verschlossen und das saftige kurze Gras verlockte die letzten Kühe abzubiegen, was sie auch ihren Kolleginnen zumuhten. Die waren zwar schon fast auf dem Hof, kehrten aber sofort um; nur 3 konnten noch vom Ladner gehindert werden. 5 Leute mit der Zaunlitze zwischen sich trieben dann die grasenden Kühe langsam wieder Richtung Weidenausgang und auf den Weg zum Stall.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
02.07.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
auch Kühe sind Feinschmecker. Wenn sie saftiges zartes Gras finden, lassen sie die härteren blühenden Stengel stehen. Aber dann werden sie noch ein 2. Mal auf die Weide geschickt, um sie noch besser abzufressen. Damit sie aber nicht hungern, brauchen sie noch ein Stück neue Weide, die sie aber nicht gleich finden sollen. Also macht man einen Durchgang an ungewohnter Stelle - so am letzten Sonntag auf der Hofweide. Eine schlaue Kuh fand den Durchgang schnell und verwundert schauten die anderen auf ihre fressende Kollegin auf der anderen Seite des Zaunes. Als dann schließlich die anderen den Durchgang fanden, kam Bewegung in die Herde: sie liefen auf das neue Stück, wieder zurück und so weiter hin und her im Galopp. Und das konnte zur besten Abendbrotzeit von der Terrasse beoachtet werden: spannendes Kuhkino.
Alles wächst gut bei dem schönen warmen Wetter. Die Gärtner haben die Beregnungsanlage aufgebaut und angestellt. Das Wasser dafür kommt aus unserem eigenen Teich und in diesem Jahr liegt das Gemüsefeld ganz in der Nähe. Im Kuhstall selber ist die Arbeit weniger geworden, dafür müssen draußen immer wieder Zäune umgebaut werden, wenn die Kühe und Jungtiere ein neues Stück Weide bekommen sollen. Damit der Elektrozaun funktioniert, müssen das Gras und die Brennnesseln darunter mit Hand und Elektrosense gemäht werden. Es fallen Reparaturarbeiten an Stacheldraht und Pfosten an oder ein umgestürzter Baum, der sich auf den Zaun gelegt hat, muss zersägt und herausgeholt werden.
Mit herzlichen Grüßen aus Gut Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
25.06.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
teilweise fanden Sie samenfesten Brokkoli von Gut Wulfsdorf im Gemüsekorb, der in der Blüte lockerer als gewohnt ist. Dies hängt mit der Sorte zusammen und ist kein Zeichen von mangelnder Frische.
Diplomagraringenieurin Christina Henatsch macht seit 2003 auf dem Demeterhof Gut Wulfsdorf Gemüsezüchtungsversuche mit dem Ziel, alte Sorten ans norddeutsche Klima anzupassen (z. B. Möhren, Salat, Porree, Spitzkohl, bunter Mangold) und hat den Brokkoli des alten Typs Calabrese aus eigener Saat gezüchtet. Die aus den Blüten der samenfesten Sorten ausgesäten Gemüse zeigen wieder das gleiche Erscheinungsbild wie im Vorjahr. Das ist bei den hybriden Sorten nicht möglich, die quasi einen eingebauten Patentschutz haben. Weitere Informationen zum Thema finden Sie bei Interesse z. B. in einem Artikel der Zeitschrift a tempo von September 2004 sowie über den Verein Kultursaat e. V.
Letzte Woche wurde wieder ein kräftiges Bullenkälbchen draußen geboren. Inzwischen sind auch die kleinen Jungtiere auf der Weide. Für zwei von ihnen war es eine aufregende Sache, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Sie rannten glatt den Zaun um und es brauchte einige Leute, sie zu beruhigen. Der Jungbulle und der kleine Ochse kommen dann als letzte auf die nahe Gartenweide. Jetzt werden sie im Auslauf erst einmal an den Elektrozaun gewöhnt.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
18.06.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
wir hatten viel Glück mit dem Wetter auf dem Hoffest und freuten uns über die zahlreichen Besucher. Mit viel Ausdauer, Geschick und Einfühlungsvermögen von Seiten der Parkeinweiser und Verständnis der Autofahrer wurden die PKWs auf eine Wiese etwas außerhalb gelotst, was vielleicht für manche etwas ungewohnt, aber für den Erhalt des Verkehrsflusses unbedingt notwendig war. Vielen Dank!
Die Renner auf dem Fest waren auch in diesem Jahr die Treckerrundfahrten, die am laufenden Band gegenüber der Backstube starteten, der Leitersprung hinter der Gemüsehalle und das Melken für die Kinder. Für letzteres musste beim 2. Mal noch eine weitere Kuh (Donau mit Namen) geholt werden, die von mutigen Mädchen einmal um den Hofplatz geführt wurde. Am Nachmittag spazierten schließlich noch 2 Musikanten aus Bliestorf durch die die Reihen der Kaffeetrinkenden.
Erstmalig hatten auch unsere Jäger einen Informationsstand.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
11.06.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
am letzten Sonntag Nachmittag war das Einbringen des gemähten Grases, d. h. das Zusammenfahren der in Folie gewickelten Rundballen beendet.
Vor dem Mähen bekommen die Jäger Bescheid. Sie gehen mit ihren Hunden durch Wiesen und Kleegras, um Rehe mit ihren Kitzen aufzuscheuchen, damit sie nicht vom Mähwerk überrascht werden. Waren beim ersten Mähen noch zahlreiche Störche und Reiher dabei, war jetzt die Zahl geringer, da überall Gras geschnitten wurde. Hinterher werden die Ballen gekennzeichnet, damit man weiß, wann und auf welchem Stück geschnitten wurde. So können die unterschiedlichen Qualitäten beim Füttern im Winter miteinander kombiniert werden, da z.B. der Kleeanteil in den Schnitten unterschiedlich ist. Der Regen vom Sonntag Nacht ist ideal für das weitere Wachstum und den folgenden 2. Schnitt.Jetzt gehen alle Kräfte in die Vorbeitung des Hoffestes, das am Samstag, 12. Juni von 11 bis 17 Uhr stattfindet. Wir hoffen natürlich, dass das Wetter dann trocken sein wird und freuen uns auf Ihren Besuch.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
10.06.2010
Das erste Weidekälbchen
geboren am Sonntag 6. Mai
04.06.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
kaum ist gepflanzt stehen auch schon die ersten Hack- und Jätearbeiten an. Einiges kann mit Hackmaschine gemacht werden wie z. B. bei den Futtererbsen und Kartoffeln, anderes per Hand wie das Unkraut im Gewächshaus zwischen den Tomaten. Die Kürbispflanzen sind vom Gewächshaus in den Folientunnel zum Abhärten umgezogen. Dort können sie tagsüber im Freien stehen und nachts wieder bedeckt werden. Inzwischen wird die Anbaufläche für sie vorbereitet. Dazu musste die Erde nach dem Regen erst wieder abtrocknen. Das Mähen des Kleegrases für das Winterfutter wird am Wochenende fortgesetzt.
Die Hoffestplanung geht in die Endrunde. Sie finden dazu heute auch einen Flyer in Ihrer Kiste. Vielleicht ist es für einige eine gute Gelegenheit, den Hof kennenzulernen, von dem Sie regelmäßig beliefert werden. Sie finden seit letzter Woche von Lübeck kommend über den Kanal in Kronsforde an der rechten Abzweigung nach Rothenhausen auch ein grünes Schild, das auf unseren Hof verweist: Bio-Hofladen, Gut Rothenhausen.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
28.05.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
nachdem vor Pfingsten der Herbstporree gepflanzt wurde, geht es jetzt im Freiland weiter mit Rosenkohl, Kohlrabi, Broccoli und Salat. Ein Teil des Kleegrases wurde gemäht und eingebracht. Jetzt lagern die ersten 67 Ballen, die zu Silage für die Winterfütterung werden. Beim Mähen kommen schnell auch Storch und Graureiher aufs Feld, um nach Kröten und Maulwürfe zu jagen. Wenn man Glück hat, während man seine Runden mit dem Trecker dreht, kann man so eine Jagd auch beobachten. Vom Trecker selbst lassen sich die Vögel nicht irritieren.
Zwei Schülerpraktikanten unterstützen uns jetzt 3 Wochen bei der Arbeit. Sie helfen im Stall, beim Pflanzen und im Gewächshaus.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
21.05.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
Rotkohl, Weißkohl und Grünkohl sind gepflanzt, dazu der erste Freilandsalat und Kohlrabi. Im Gewächshaus wird weiter pikiert und ausgesät für die folgenden Pflanzaktionen. Als nächstes wird Porree ausgepflanzt. Der Regen zusammen mit der Wärme hat den Weiden und Feldfrüchten endlich zu mehr Wachstum verholfen.
Unsere Möhren gehen zu Ende und das Kartoffellager hat sich bis auf die Sorten Solara und Senna geleert.
Die großen Jungtiere sind in dieser Woche auf die weiter entfernt liegende Grinauweide umgezogen und die Kühe bleiben, da es wärmer geworden ist, jetzt auch nachts draußen. Die kleinen Jungtiere kommen auf eine nähere Weide, wenn diese das erste Mal gemäht worden ist.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
14.05.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Gärtner haben die Pflanzsaison eröffnet mit Rotkohl, Weißkohl, Grünkohl und Kohlrabi, so dass sie mit dem Regen gleich gut bewässert wurden. Jetzt werden die Kürbisse im Gewächshaus pikiert, Broccoli ausgesät und neuer Salat im Gewächshaus gepflanzt.
Das Graswachstum wird skeptisch beäugt. Durch die kalte Witterung wächst es sehr langsam und der erste Schnitt lässt auf sich warten. Inzwischen werden die Weidezäune an der weiter entfernten Grinauweide repariert. Beim nächsten trockenen Wetter ziehen dann die Jungtiere vom Stall nach draußen dorthin um.
Die Kühe machten letztes Wochenende einen Mitternachtsausflug. Zum Glück beobachtete ein aufmerksamer Bewohner den Ausflug. Sie waren insofern brav, dass sie nur ihr altes, schon abgefressenes Weidestück vom Vortag besuchten. Nach einigen Runden ließen sie sich wieder in den Stall zurückbringen. Es bleibt ein Rätsel, wie sie die Elektrolitze überwunden haben.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
30.04.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
jetzt ist es soweit: seit letzter Woche gehen die Kühe auf die Weide. Anfangs für 2 Stunden und mittlerweile zwischen den Melkzeiten gewöhnen sie sich langsam an die Futterumstellung. Die Freude war trotz des vorherigen Alleingangs groß und ist immer ein Ereignis, an dem auch der Kindergarten teilnimmt. Hier ist die Frühlingsfreude zu sehen:
Auf den Feldern geht es nun Schlag auf Schlag. Sommergerste und Futtererbsen genossen den ersten Regen. Der Zaun um das Gemüsefeld wird gezogen, damit der Hase, der schon gesichtet wurde, nicht das junge Gemüse anknabbert, das demnächst gepflanzt wird. Im Gewächshaus keimen die Kohlsorten, die später pikiert werden. Die Kartoffeln sind gepflanzt und gehäufelt.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
23.04.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Mehrzahl der Kühe war letzte Woche offensichtlich anderer Meinung, wann sie das erste Mal raus dürfen. Sie fanden einen Ausgang aus dem Stall unverriegelt und trabten schnell auf die Weiden Richtung Lindenhaus. Bis dann alle Litzen für einen Triebweg zurück gespannt waren, konnten sie das erste Gras kosten. Dann folgten sie dem lauten und vertrauten Ruf und dem Treiben der Mitarbeiter genauso schnell wieder in den Stall zum Melken.
Inzwischen wurden Hafer und Gerste gesät und im Gewächshaus die verschiedenen Kohlsorten fürs Gemüsefeld. Die Beete auf dem Gemüsefeld sind gezogen und die Zwiebeln gesteckt. Der Porree auf dem vorjährigen Gemüsefeld ist wieder nachgewachsen und wird nun geerntet.
Wer gerne unseren Hof näher kennenlernen möchte, hat dazu am Hoffest - Samstag, 12. Juni von 11 bis 17 Uhr - Gelegenheit, z. B. bei einer Treckerrundfahrt oder einer Führung im Gewächshaus.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
16.04.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
endlich kann draußen mit der Arbeit auf den Weide- und Ackerflächen begonnen werden: nachdem auf den Weideflächen die herabgefallenen Zweige aufgesammelt wurden, werden die Weiden jetzt abgeschleppt, das heißt, die Maulwurfshügel werden eingeebnet und der Boden belüftet, wo notwendig wird auch nachgesät. Auf der Lömkoppel wird gepflügt, dort wird später Hafer gesät. Unser Gärtner Arne hat gestern das Gemüsefeld zum 2. Mal gegrubbert, danach wird es noch gepflügt. In ca. 2 Wochen kommen vielleicht die Kühe zum ersten Mal auf die Weide. Letzte Woche ist im Stall eine Gruppe von 5 Kälbern zu den Jungtieren aufgerückt: das sind die Absetzer, die jetzt keine Milch mehr bekommen.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
09.04.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Weideflächen werden sichtbar grüner und die Bodenbearbeitung rückt nahe. Der letzte Woche eingetopfte Schnittlauch ist gut gewachsen und kann in der nächsten Woche für die Gemüsekörbe geerntet werden. Die Gärtner stehen in den Startlöchern und werden noch in dieser Woche mit dem Säen von Kohlrabi im Freiland beginnen. Im Gewächshaus sind inzwischen Salat und Kohlrabi gepflanzt und weitere werden wieder ausgesät.
Himmelfahrt wird wie gewohnt ausgeliefert. Die Liefertour am Dienstag nach Pfingsten entfällt, aber die Dienstagskunden können gerne für Donnerstag bestellen. Bitte melden Sie sich deswegen möglichst schon bis Freitag, 21.5.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
02.04.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Gärtner haben Schnittlauch und Petersilie ausgegraben und in Töpfen ins Gewächshaus gebracht. Zwischendurch wurden dort defekte Scheiben repariert und abgedichtet, die Regenrinnen gereinigt und die Lüftungsklappen bewegt. Die Felder sind noch zu nass zum Bearbeiten, aber die Zäune am alten Gemüsefeld wurden abgebaut, aufgerollt und zum neuen Gemüsefeld gebracht. Falls das Wetter trocken bleibt, könnte in der nächsten Woche mit der Bodenbearbeitung angefangen werden.
Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage. Herzlichen Dank für Ihre Ostergrüße, die mit den Bestellungen hier ankamen!
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
26.03.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
der Regen vom letzten Wochenende hat den Teich vom Eis befreit und er ist wieder mit Enten und Schwänen bevölkert. Im Gewächshaus wird der angezogene Porree, die Kohlrabipflanzen und Kräuter gepflegt, am Wochenende ist die Tomatenaussaat aufgegangen. Der Hof ist wieder von Kaffee genießenden Kunden, spielenden Kindern, sprießenden Frühlingsblumen und den Hühnern belebt.
Mit dem Frühling beginnt jetzt die erste Urlaubs- und Reisezeit. Einige Meldungen sind auch schon eingegangen. Auch wir planen schon die Sommerpause im Lieferservice, die diesmal - wieder mit der Backstube zusammen - vom 26. Juli bis 10. August dauern wird.
Mit herzlichen Grüßen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
19.03.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das milde Wetter hat nahezu alle Schneeflecken geschmolzen, so dass jetzt der Hofplatz und die Wege vom Streusand gesäubert wurden. Am Mittagstisch laufen die letzten Wetten für den Rest der ehemaligen Schneewehe am Kindergarten. Leider hat der Porree von dem langen Winter einen Frostschaden bekommen, so dass wir weiter auf ausländische Ware zurückgreifen. Vor einigen Tagen bekamen wir ungewöhnlichen Besuch in Hausnähe von 2 Fasanen auf der Futtersuche.
Karfreitag (2. April) liefern wir wie gewohnt aus, nach Ostern fallen die Dienstags-Liefertouren (6. April) nach Lübeck und Ostholstein aus organisatorischen Gründen aus.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
12.03.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
im April 2008 legten der Weltagrarrat im Auftrag der Unesco und der UN den Weltagrarbericht vor, in dem Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung von Armut und Hunger in der Welt ausgearbeitet wurden. Biologische Landwirtschaft - so wird gern verbreitet - kann das nicht leisten. Aber gerade dies wird von den ca. 400 Experten, die 5 Jahre an diesem Bericht gearbeitet haben, empfohlen, um der Armut und den Auswirkungen des Klimawandels in der Welt zu begegnen: herkömmliche Produktionsweisen, angestammtes Saatgut, natürliche Dünger und landwirtschaftliche Kleinproduktion.
Zu den 64 unterzeichnenden Ländern gehörte Deutschland nicht.
Der Bericht liegt aber als Broschüre in deutscher Übersetzung vor, die wir Ihnen für 2,50 € zukommen lassen können. Der Bericht kann ebenso von dessen Homepage heruntergeladen werden.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
04.03.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
trotz Schneeschauern sorgt die Sonne dafür, dass Weiden und Äcker immer mehr zum Vorschein kommen. Es bilden sich Teiche in den Senken, die durch den gefrorenen Boden noch nicht ablaufen können. Die Amseln drehen emsig die alten Herbstblätter auf dem Gras um und scheinen darunter auch etwas Fressbares zu finden. In Bliestorf wurden am letzten Wochenende Kraniche gesehen, die aus dem Winterquartier zurückgekehrt sind - also scheint der Frühling nicht mehr weit zu sein.
Die Straßen sind wieder befahrbar und das Ausliefern der Kisten wird jetzt nicht mehr so lange dauern.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
26.02.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
vielleicht zum letzten Mal war diese Woche der Frontlader zum Schneeschieben im Einsatz. Die entstandenen Schneeberge haben die Kindergartenkinder gleich zum Klettern erkoren. Die Abflüsse wurden vom Eis befreit, damit das Tauwasser abfließen kann. Einmal konnten auch die Kühe noch auf die frisch beschneite Winterweide, was ihren Klauen sehr gut tut. Jetzt ist die Erde wieder zu weich zum Beweiden.
Im Gewächshaus wurde der erste Porree im Anzuchtbeet ausgesät. Drohende nächtliche Kälte wird mit Folientunnel und Heizlüfter verhindert.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
18.02.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
nicht nur an den Vogelfutterhäusern auf dem Hof ist reger Zuflug, auch der Feldfuttertisch wird in Anspruch genommen: Rehe wurden auf dem Gemüseacker beobachtet, wie sie den Rosenkohl fressen, der wegen des Frostschadens nicht mehr geerntet wird. Die Hasen graben die Reste roter Bete aus dem Schnee, die beim Ernten auf dem Feld aussortiert wurden.
Im Gewächshaus wurde das Saatbeet für die Anzucht von Porree vorbereitet. An den Feldrändern werden die Knicks geschnitten und auf dem Teich das überhängende Holz weggeschnitten.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
13.02.2010
Kühe im Schnee
Vormittags haben unsere Kühe jetzt auf der Hofweide Auslauf im Schnee
12.02.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
letzte Woche rutschten während des Tauwetters die Schneemassen mit Lawinengetöse vom Scheunendach. Das Gewächshaus ist rundherum von meterhohem Schnee eingerahmt, weil der Schnee bei Sonnenschein vom Glasdach rutscht. Die Gärtner haben jetzt beide Eingänge freigeschaufelt, um im Gewächshaus die ersten Vorbereitungen fürs Frühjahr machen zu können.
Trotz ungeräumter Nebenstraßen in Lübeck haben unsere Fahrer bisher immer erfolgreich und unfallfrei die Kisten ausgefahren. Allerdings brauchen sie mehr Zeit für die Tour, da sie in den Nebenstraßen nur Schritttempo fahren können.
Mittlerweile gibt es als regionales Gemüse nur noch wenig Auswahl. Bitte rufen Sie an, wenn Sie trotz des Wunsches, nur Regionales mit der Abo-Kiste zu bekommen, jetzt übergangsweise mehr Vielfalt möchten, die auch aus dem Ausland kommen darf.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
05.02.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das Winterwetter und die Straßenverhältnisse hat unsere Fahrer bisher noch nicht gehindert, die Abo-Kisten auszuliefern zu können. Letzte Woche waren sie rechtzeitig vor dem Schneefall wieder auf dem Hof. Am Dienstag gab es einen aufmunternden Bauernspruch zum Wetter von einer Mitarbeiterin: Wenn an Lichtmess dem Stier vor Kälte die Hörner wackeln, ist der Frühling nicht mehr weit.
In der 6. und 7. Kalenderwoche (ab 11. Februar) gibt es wieder frisches Schweinefleisch. Bestellschluss ist Montag, 8. Februar. Bestellzettel legen wir auf Anfrage gerne bei. Es gibt ihn auf unser Homepage unter Aktuelles/Fleischtermine zum Ausdrucken. Sie können auch telefonisch bestellen (04508-1040).
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
23.01.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
das Tauwetter hatte die vereisten Schneeflächen kurzfristig aufgeweicht, so dass auf dem Hof einiges freigeräumt werden konnte. Nun haben die Kühe eine aufgeräumte Mistplatte und manche Türen lassen sich wieder ganz öffnen. Ebenso konnten wieder einmal Kartoffeln für die Kühe gewaschen werden, dass sie zusätzlich in kleinen Portionen als Kraftfutter bekommen. Die Gärtner denken ans Frühjahr und machen Anbauplanung für Gemüsefeld und Gewächshaus und bestellen Saatgut.
Draußen können zwar Grünkohl und Rosenkohl geerntet werden, aber für den Porree muss der Boden wieder richtig aufgetaut sein. So kommt jetzt Porree aus Frankreich und ist - als Mangelware - auch entsprechend teuer.
Im Backsortiment gibt es Änderungen: Honigsalzbrot und Landgruß sind so wenig gefragt, dass sie nicht mehr gebacken werden. Statt Landgruß könnte auch das ähnliche Rothenhausener genommen werden oder ein noch helleres, das Toastbrot.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
15.01.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
wie am Wochenende zu sehen war, rodeln nicht nur kleine und junge Menschen, sondern auch ältere. Die Pferde genießen die Schneeausritte sehr. Das Islandpony Molly wird zum großen Vergnügen der Reit-Kinder jetzt oft vor einen kleinen Schlitten gespannt, schafft mit seinen kurzen Beinen allerdings keine hohen Schneewehen.
In unserem Käsesortiment gibt es einige Änderungen. Der Bauernkäse natur ist ausverkauft und wird nicht mehr hergestellt. Als Ersatz kann im Moment noch Karolas Kinderkäse bestellt werden: Bauernkäse mit einem Möhrenstreifen. Kräuterquark gibt es erst wieder im Frühjahr. Ab 25.1. gibt es wieder eigenen Briekäse und ab sofort von Zeit zu Zeit einen angemachten Frischkäse, so in dieser Woche die Sorte Bruschetta mit getrockneten Tomaten und Kräutern.
Die weiteren Aussichten für den Winter sind gut. Das kann auch bedeuten, dass wir kurzfristig die angekündigten Sortimente ändern müssen, da Lieferwagen auch aus dem Ausland vereinzelt nicht durchkommen. Wir bitten dafür um Verständnis. Deshalb musste diesmal Fenchel teilweise durch Kohlrabi ersetzt werden.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
08.01.2010
Kundenbrief
Liebe Kunden,
trotz anhaltendem Frost ist der Teich noch nicht begehbar fest zugefroren. Dafür lässt es sich auf der Grinauweide gut rodeln, wozu auch die Kinder der Umgebung zu Besuch kommen.
Nicht nur das Abo, auch der Laden hatte Weihnachtspause und wird nun wieder frisch bestückt. Im Gemüseputz- und Packraum bollert natürlich der Holzofen. Zum Glück hatten die Gärtner in der frostfreien Zeit noch Porree vorgeerntet und eingelagert, der jetzt für den Verkauf geputzt wird. Ansonsten kann es auch da bei anhaltendem Frost Lieferschwierigkeiten geben. Wirsing z. B. musste im Sortiment deswegen durch Chinakohl ersetzt werden.
Im Kuhstall ist ein Neujahrskälbchen zur Welt gekommen, ein Bullenkälbchen. Außerdem werden zwei junge Kühe vom Jungtierstall in die große Herde eingewöhnt. Dafür fressen die Jungen mit den Alten im Fressgitter und sind die übrige Zeit erst einmal in einer abgetrennter Box gleich an der Liegefläche der Alten. So konnten sie sich gegenseitig einige Tage lang beschnuppern, wobei die Alten natürlich auch ihre Hörner zeigten. Inzwischen ist es ruhiger geworden, so dass sie jetzt in der Herde mitlaufen werden.
Herzlichen Dank, auch im Namen der Hofgemeinschaft, für alle guten Neujahrswünsche. Wir wünschen Ihnen ebenfalls alles Gute für das Neue Jahr und freuen uns auf weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
18.12.2009
Kundenbrief
Liebe Kunden,
herrliches Sonnenwetter, trockener Frost und Schnee erhellen den Tag. Der Teich hat schon eine dünne Eisschicht. Die Aussichten sind weiter frostreich, so dass es für den Inhalt der Gemüsekiste gut ist (falls die Kiste draußen auf Sie wartet), eine Decke bereitzulegen, die die Fahrer darüberbreiten können.
Festkochende und mehlige Kartoffeln können in kleinen Mengen (unter 2,5 kg) lose bestellt werden. Es sind z. Z. die Sorten Ballerina und Karlena. Leberwurst im Glas ist gerade wieder lieferbar.
Ich danke Ihnen herzlich für die vielen Weihnachts- und Neujahrsgrüße, die ich auch gerne auf dem Hof weitergebe. Als kleines Geschenk vom Hof liegt heute der Weihnachtsbrief mit Berichten von vielen Mitarbeitern und Neuigkeiten des vergangenen Jahres bei.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und
alles Gute für das Neue Jahr
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
11.12.2009
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die Sonne verwöhnte uns in dieser Woche nicht, dafür prasselt im Putz- und Packraum wieder der Ofen, in dem auch die kleinen Holzreste aus der Holzwerkstatt verfeuert werden können.
Ganz unkompliziert kam am Sonntagmorgen wieder ein Kuh-Kälbchen zu Welt. Die Mitarbeiter fanden den Nachwuchs auf der Liegefläche und brachten beide dann in eine Extrabox, in der sie in Ruhe fressen und saufen konnten.
In dieser Woche gibt es noch einmal eigenen Herbstkohlrabi. Auch unser Hokkaido-Kürbis wird in der nächsten Woche das letzte Mal gepackt. Wir haben auch noch besonders große Kürbisse anzubieten, die mehr als 2 kg das Stück wiegen.
Wer noch Geflügel nachbestellen möchte, hat dazu noch einmal bis zum 10. Dezember Gelegenheit. In der letzten Dienstagstour kann es ausgeliefert werden. Die Donnerstags- und Freitagsbesteller müssten es sich im Hofladen abholen.
Herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
27.11.2009
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die letzten stürmischen Tage haben die restlichen Blätter von den Bäumen geholt, auch von den Eichen. Das warme Wetter treibt schon die Schneeglöckchen aus dem Erdboden und lässt noch keine Weihnachtserwartung aufkommen. In dem kahlen Geäst sind die hiergebliebenen Vögel schön zu beobachten. Sie picken an den knallroten Zieräpfelchen, hüpfen mit Bucheckern im Schnabel durchs Gebüsch und schaukeln an hängenden Clematiszweigen. Und die Spechte lassen sich nicht von den vorbeifahrenden Autos vertreiben.
Am Freitag und Samstag vor dem 2. Advent (4. und 5.12.) wird die Hermann Jülich Werkgemeinschaft aus Köthel vor unserem Hofladen während der Öffnungszeiten einen Verkaufsstand mit ihrem kompletten Holzwerkstattprogramm aufbauen. Es lässt sich bei Spielzeug, Küchenutensilien, Büro- und Dekorationsartikeln vielleicht das ein oder andere Weihnachtsgeschenk finden.
Der Rosenkohl, der für die Sortimente der nächsten Woche gepackt wird, wird nur kurz geputzt sein. Er ist dann im Preis günstiger und in der Menge etwas reichlicher.
Mit herzlichen Grüßen aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
20.11.2009
Kundenbrief
Liebe Kunden,
die ersten großen Blätterhaufen sind zusammengeharkt und weggeschafft und durch die Bäume erscheint wieder die Aussicht auf das Dahinterliegende. Die Gärtner haben dringend auf das trockene Wetter gewartet, damit sie den Sellerie hereinholen können.
Zeitlich schauen wir auf die Adventszeit. Am 28.11. werden wir auf dem Adventsbasar in der Freien Waldorfschule, Dieselstraße 18 (10-17 Uhr) Adventsbrot, Brot u.a. verkaufen. Am Freitag und Samstag vor dem 2. Advent (4. und 5.12.) wird die Hermann Jülich Werkgemeinschaft vor unserem Hofladen währen der Öffnungszeiten einen Verkaufsstand mit ihrem kompletten Holzwerkstattprogramm aufbauen: Spielzeug, Küchenutensilien, Büroartikel und Dekoration.
Herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
13.11.2009
Kundenbrief
Liebe Kunden,
rechtzeitig zum Kälteeinbruch hat unsere Backstube einen warmen Mantel aus Dämmmaterial und Holz bekommen. Das steht ihr nicht nur gut, sondern macht sich deutlich am Innenklima bemerkbar. Dadurch heizt der Backofen schneller auf und verliert die Wärme nicht so schnell.
Im Kuhstall ist in der letzten Woche wieder dreimal Zuwachs gekommen: zwei Kuhkälbchen und ein Bullenkälbchen. Das verursacht auch ausgiebige Unterhaltungen über die Namensfindung, die wegen der Übersichtlichkeit in diesem Jahr den Buchstaben M am Anfang hat.
Herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
06.11.2009
Kundenbrief
Liebe Kunden,
rechtzeitig zum Kälteeinbruch hat unsere Backstube einen warmen Mantel aus Dämmmaterial und Holz bekommen. Das steht ihr nicht nur gut, sondern macht sich deutlich am Innenklima bemerkbar. Außerdem verbraucht der Backofen weniger Energie, weil er die Wärme nicht so schnell verliert.
Mittlerweile ist die Saison für regionale Kopfsalate und Tomaten vorbei. Die meisten Salate stammen jetzt aus europäischen Gewächshäusern. Dafür gibt es aus der Region Feldsalat, Rucola, Chicoree, noch hofeigenen Zuckerhutsalat und später auch Posteleinsalat. Tomaten bieten wir weiterhin an, da sie beliebt sind. Falls Sie Tomaten als regelmäßige Lieferung bekommen und damit aussetzen möchten, können Sie Bescheid sagen.
Ab sofort können Sie folgende Sorten Kartoffeln bestellen:
Ballerina - festkochend
Senna - rotschalig und festkochend
Solara - vorwiegend festkochend
Karlena - mehligkochend
Princesse - festkochend ist demnächst ausverkauft. Große Säcke gibt es davon nicht mehr.
Herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft
30.10.2009
Kundenbrief
Liebe Kunden,
nach der Weißkohlernte wurde letzte Woche der Kohl für das Sauerkraut geschnitten, gestampft und in die bereitgestellten Fässer gefüllt. Zu unserer Freude hatten wir zusätzliche unerwartete Helfer: einige jugendliche Ferienbesucher des Lindenhauses haben mit viel Spaß mitgemacht. Jetzt muss der Weißkohl mindestens 6 Wochen in den Fässern liegen und kann dann - milchsauer vergoren - als Sauerkraut genossen werden. Er wird dann in 500g-weise abgepackt und kann im Hofladen gekauft und im Abo bestellt werden.
Trotz des grauen Wetters bringt das leuchtend gelb verfärbte Herbstlaub unserer vielen Bäume etwas Sonne in den Tag.
Herzliche Grüße aus Rothenhausen
Vera Ritzkat
für die Hofgemeinschaft


