Bauer hält Hof
Bauer hält Hof
– aus Verantwortung für unser Essen -
Einladung zum Dialog
am 26. April 2012 ab 20 Uhr in Lübeck
in den media docks, Willy-Brandt-Allee 31a, 23554 Lübeck
Höfesterben, Lebensmittelskandale, Welthunger, Spekulation mit Acker und Lebensmitteln, Überdüngung, Tierfabriken, Gentechnik, patentierte Schweine und Monokultur auf den Feldern – ist das die Landwirtschaft, die wir unter anderem mit unseren Steuergeldern fördern wollen?
Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU kommt in die entscheidende Phase. Jetzt 2012 entscheiden die Regierungen in den EU-Ländern und das Europäische Parlament über die Zukunft der Landwirtschaft bis 2020. Daher sind wir alle gefordert, jetzt gemeinsam aktiv zu werden und sich zusammen für eine andere Agrarpolitik einzusetzen!
Mit der Aktion „Bauer hält Hof – Verantwortung für unser Essen – regional, in Europa und weltweit“ will die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ eine Möglichkeit des Dialogs zwischen Bauern und Verbrauchern schaffen. Bäuerinnen und Bauern laden dafür in ganz Deutschland ein, sich vor Ort auf ihren Höfen über die Agrarpolitik zu informieren und gemeinsam zu diskutieren.
Diskutieren Sie mit uns zukunftsfähige Modelle für eine gesunde und ausreichende Ernährung aller Menschen in dieser Welt !
Als Gesprächspartner haben wir für Sie eingeladen:
Carola Ketelhodt, Bioland Schleswig-Holstein
Christel Kohnert, Brot für die Welt
Alfons Wiesler-Trapp, Landwirt auf der Domäne Fredeburg
Joachim Schoof, Bundesverband deutscher Milchviehhalter
Stefan Johnigk, Pro Vieh
Kontakt: EVG Landwege, Klaus Lorenzen, 0451-73033, k.lorenzen@landwege.de
Hintergrund zur Kampagne
Fast 40 Organisationen aus Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Kirche, Umwelt-, Natur- und Tierschutz mischen sich gemeinsam ein in die Diskussion um die Reform der EU-Agrarpolitik. Gerechter, gesünder, umweltfreundlicher soll sie werden. Unsere Steuergelder sollen Landwirten und Verbrauchern nützen und nicht Agrar- und Lebensmittelkonzernen.
„Meine Landwirtschaft – Unsere Wahl“ www.meine-landwirtschaft.de
weitere Informationen
Öko-Ranking: Schleswig-Holstein ist Schlusslicht beim Ökolandbau
Pressemitteilung Bioland
Die Demonstration zur Grünen Woche ...
... war ein Erfolg, wie Sie hier nachlesen können.
"Wir haben es satt!"
Demonstration am 21.1.2012
Rechtzeitig zur "Internationalen Grünen Woche" in Berlin gehen am 21. Januar 2012 VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern gemeinsam auf die Straße.
Denn EU und Bundesregierung fördern mit Milliarden-Euro-Subventionen eine Agrarindustrie, die für Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Massenställen verantwortlich zeichnet. Damit verschärft sie Hungerkrisen, Klimawandel und Höfesterben.
Doch die Chance, diese Politik zu ändern, war noch nie so groß wie heute: Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik bis 2020 gestellt. Bisher blockiert die Bundesregierung eine echte Reform.
Während der letzten "Internationalen Grünen Woche" im Januar 2011 waren bereits mehr als 22.000 Menschen auf der Straße.
Gehen Sie mit - gegen die herrschende Agrarindustrie!
Wer von Lübeck aus (mit selbstorganisierten Gruppentickets) gemeinschaftlich fahren möchte, kann hier über Landwege die Information über die Bahnverbindung nachsehen.
Treffpunkt eine Viertelstunde vor Abfahrt.
Bio-Betrugsfall in Italien
9.12.2011 (18.30 Uhr) Seit Bekanntgabe der Betrugsfälle mit Bio-Lebensmittel in Italien überprüfen die deutschen Bio-Verbände umfassend, ob Mitgliedsunternehmen mit der fraglichen Ware beliefert wurden. Nach bisherigen Informationen handelt es sich um einen Betrugsdelikt und nicht um gesundheitsgefährdende Waren. Am heutigen Freitagnachmittag wurde dem BÖLW mitgeteilt, dass dank Amtshilfe der Kriminalpolizei den Öko-Kontrollbehörden nunmehr die Listen der gefälschten Zertifikate und die Daten der damit getätigten Lieferungen vorliegen. (aus: BÖLW)
Ausführliche Information des BÖLW
Kuba
In der Frankfurter Rundschau konnte man in der Woche vom 17. Oktober einen Bericht über die aus der Not entstandene Ökobewegung auf der Karibikinsel Kuba lesen: "
Anhörung zur Petition gegen Agro-Gentechnik
Am 26. September zwischen 12 und 15 Uhr war die Anhörung des BÖLW-Vorsitzenden Dr. Felix Prinz zu Löwenstein vor dem Petitionsausschus des Bundestages. Thema der Petition ist die Aufforderung an die Bundesregierung, sich für ein Anbauverbot von genmanipulierten Pflanzen auf EU-Ebene stark zu machen, die im April 2011 über 100.000 Menschen unterschrieben haben.
Hier erfahren Sie die neusten Informationen über diese und auch die nachfolgenden Sitzungen.
Die Sitzung des Petitionsausschusses können Sie in der Mediathek des Deutschen Bundestages in voller Länge anschauen: http://dbtg.tv/cvid/1338551
Hier geht es direkt zur Petition.
Meine Landwirtschaft -
unsere Wahl
Inzwischen hat sich eine große Initiative gebildet, die die offenen Fragen nach der Herkunft unserer Nahrungsmittel, die Zusammenhänge unserer Nahrungserzeugung mit Klimaschutz und Welthunger und die Ziele der künftigen Agrarpolitik aufgreift. Die Kampagne wird von zahlreichen Verbänden, darunter Demeter, Bioland und BUND, getragen. Die Initiatoren rufen alle Bürger auf, mit ihnen weiterreichende Ziele, wie die die anstehende Agrarreform 2013 der EU, mitzugestalten und dieses Feld nicht den Agrarlobbyisten zu überlassen. Näheres erfahren Sie auf deren Homepage. Dort sind unter anderem auch die schon ausgearbeiteten Papiere und Positionen der verschiedenen Parteien und Interessensverbände einsehbar. Hier können Sie den vollständigen
Demonstration zur Grünen Woche 2011
Zahlreiche Umwelt- und Bioverbände, Tierschutz- und Eine-Welt-Organisationen riefen anlässlich der Grünen Woche 2011 gemeinsam zur Teilnahme an einer Großdemonstration gegen die derzeitige Agrarpolitik von Regierung und EU auf:
Wir haben es satt!
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten
Die Demonstration fand am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin mit ca. 22.000 Teilnehmern statt.
Der Aufruf:
"Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe - überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung."
Ausführlichere Informationen, Spendenmöglichkeit finden Sie unter www.wir-haben-es-satt.de sowie einen Mobi-Spot auf you-tube.
Dioxinskandal
Dioxinfunde in Eiern und Fleisch schrecken die Verbraucher gerade auf. In Medienberichten ist zu hören, dass im November und Dezember 2010 rund 2.700 Tonnen Dioxin-belastetes Futterfett an 25 Futtermittelhersteller geliefert und zu Futtermitteln für Geflügel und Schweine verarbeitet. Die Lieferwege wurden von den Behörden analysiert - bisher wurden über 1000 betroffene konventionelle Betriebe gesperrt, darunter ist bislang kein Bio-Betrieb.
Der Bauckhof, der Eier und Geflügel in Demeter-Qualität verkauft und dessen Geflügel wir im Hofladen anbieten, hat eine Stellungnahme verschickt, die Sie hier lesen können:
Weitere Stellungungnahmen gibt es vom
Umwidmung der Forschungsgelder
Aus dem Forschungsetat des Bundesprogramms Ökologischer Landbau sollen in Zukunft auch nachhaltige Methoden der konventionellen Landwirtschaft gefördert werden. Der Etat von ehemals 35 Mio ist mittlerweile auf 16 Mio Euro geschrumpft. Zum Vergleich: mit 2,4 Milliarden Euro will die Regierung Bioökonomieforschung fördern: wie sich mit Hilfe der Gentechnik Biomasse für die Bedürfnisse der Industrie besser nutzen lässt. Sollen auch von den Forschungsmitteln für Ökologischen Landbau Mittel für die Gentechnik eingesetzt werden?
Markus Rippin von AgroMilagro research hat eine Anfrage an die Ministerin formuliert, die im Internet auf einer Seite von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner zu lesen ist:
"Mit großer Verwunderung lese ich heute, dass das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) von der Bundestagsfraktionen im Haushaltsausschuss gestern für andere Landwirtschaftsformen geöffnet wurde. Die Mehrheit der VerbraucherInnen befürworten eine Stärkung der Öko-Landwirtschaft. Gleichzeitig wünschen wir uns sichere und bezahlbare Öko-Produkte. Damit diesem Wunsch entsprochen werden kann, werden Fördermittel benötigt um die Produktionsprozesse und die ökologische Lebensmittelverarbeitung effizienter zu gestalten und Lösungen für bestehende Probleme zu entwicklen. Dazu stellt das BÖL ein ideales Hilfmittel dar. Werden die eh schon knappen Mittel aber nun auch für andere sogenannte nachhaltige Landwirtschaftsformen verwendet, bedeutet das eine klare Schwächung der Öko-Lebensmittelwirtschaft."
"Wenn der Appell an die Ministerin mindestens 600 Unterzeichner bekommt, beantwortet Frau Aigner den Brief persönlich", so Markus Rippin. Daher seine Bitte den Login vorzunehmen und den Appell mitzutragen.
Hier der Link zum Appell.
Bio-Förderung in Schleswig-Holstein soll gestrichen werden
Wie Sie vielleicht in der Presse verfolgt haben, soll in Schleswig-Holstein als einzigem Bundesland die Bio-Förderung gestrichen werden. Es geht um 800.000 €, die bei Ausgabe des Landes mit einer Förderung von 3,6 Mio. durch EU und Bund ergänzt werden würde. Es ist unverständlich, dass die Landesregierung diese große Summe quasi verschenkt. Die Streichung steht auch im Widerspruch zu Plänen der EU und der anderen Bundesländer, die in der Förderung des Ökolandbaus eine Zukunft im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sehen. Viele Betriebe müssen nun befürchten, dass sie die Mittelstreichung nicht überleben.
Engagierte Journalisten der Lübecker Nachrichten kamen zu uns auf den Hof, machten aus einem Interview mit Fritz Otto und Stellungnahmen anderer Menschen aus Landwirtschaft, BUND und Politik eine
Die Bäuerliche Gesellschaft (Demeter) fordert gemeinsam mit anderen Anbauverbänden des ökologischen Landbaus sowie Umweltschutzorganisationen wie dem BUND die Landesregierung dazu auf, von den Streichungsplänen Abstand zu nehmen.
Links zu weiteren Informationen: Aufruf zur Demonstration, ng-online, proplanta, Bäuerliche Gesellschaft (Demeter-Verband), Bioland e.V., Flensburger Tageblatt, Bündnis90/Die Grünen, BUND
Am Mittwoch, 8. September von 8.30 - 12.30 Uhr fand während der 1. Lesung zum Sparhaushalt eine Demonstration und Kundgebung statt, an der ca. 130 Bio-Bauern teilnahmen.
Foto: Grombein
Foto: Grombein
Foto: Grombein
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