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Text auf OpenPetition:
"Überprüfung der GeflPestSchV- Aufhebung der generellen Stallpflicht- Keine Keulung auf Verdacht.
Die aktuelle Fassung der GeflPestSchV rechtfertigt, u.a. die Verhängung landesweiter Stallpflicht und lässt auch eine Keulung gesunder Tiere zu, sofern im Bestand ein Verdacht besteht.
Dieses erachte ich, wie auch das Aktionsbündnis VogelFrei (aktionsbuendnis-vogelfrei.jimdo.com/), anlässlich diverser Recherchen durch unabhängige Experten, für in Frage zu stellen.
Die These der Übertragung durch Wildvögel, auf die sich das Friedrich Löffler Institut seit über 10 Jahren bezieht, dieses jedoch bis dato als "vermutliche" Ursache beschreibt und trotz Auftrages der Bundestages "Impfen statt töten"( dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/014/1601442.pdf)
und den daraus, von Seiten der Bundesregierung ( 60 Mio Euro!) zur Verfügung gestellten Mittel, außer an Thesen festzuhalten, nichts kommt.
Der Bundestag ist somit aufgefordert, einerseits die Verwendung der Geldmittel zu überprüfen und andererseits -als gesetzgebendes Organ- zu hinterfragen, ob die GeflPestSchV in der aktuellen Fassung dem Stand- auch unabhängiger Wissenschaftler -entspricht.
Begründung:
Es geht hier um die Hinterfragung von Verordnungen- ihrer Sinnhaftigkeit, deren Grenzen, und Fakten, gesammelt von betroffenen Personen und unabhängigen Wissenschaftlern
- Es dürfen keine Tiere nur aufgrund eines Verdachtes und somit sinnlos gekeult werden.
- Verordnungen, die sich rein aus den Erkenntnissen eines einzigen dafür beauftragten Institutes ergaben, müssen aufgrund diverser aktueller und anders lautender, kritischer Berichterstattungen maßgeblich überprüft werden.
Im Namen aller Unterzeichner/innen.
Kollmar, 17.12.2016 (aktiv bis 16.05.2017)"




Ein Lichtblick?


Am 3. November 2016 berichtet die Initiative "Keine Patente auf Saatgut!":
"EU-Kommission hält Pflanzen und Tiere aus konventioneller Züchtung für nicht patentierbar
Regierungen müssen neue Regeln rechtlich bindend machen.
In einer lang erwarteten Stellungnahme erklärt die EU-Kommission, dass sie Pflanzen und Tiere aus „im Wesentlichen biologischen Verfahren“ zur Züchtung für nicht patentierbar hält. Diese Aussage steht in starkem Gegensatz zu der bisherigen Praxis des Europäischen Patentamts (EPA), das bereits über 100 Patente erteilt hat, welche die konventionelle Züchtung betreffen, darunter sogar Patente auf Tomaten und Brokkoli."
Bericht von „Keine Patente auf Saatgut!“ mit Patent-Beispielen und politischen Forderungen
Bericht der EU-Kommission zu Patenten vom 3. November 2016 (329 KB)


Termin 2. MAI: Aufruf zum massenhaften Einspruch gegen ein Patent auf Tomaten



Keine Patente auf Saatgut! setzt sich immer wieder gegen Patente auf Pflanzen und Tiere ein. Trotzdem das Europäische Patentamt (EPA) gesetzlich gebunden ist, solche Patente abzulehnen, hat es bisher von 1400 Anträgen 180 Patente erteilt.
2015 hat das EPA den Antrag der Firma Syngenta das Patent EP 1515600 auf Tomaten mit einem hohen Gehalt an sogenannten Flavonolen genehmigt, die als gesundheitsfördernd gelten. Dagegen soll jetzt ein politisches Zeichen gesetzt werden: Keine Patente auf Saatgut" ruft zur massenhaften Unterstützung einer Sammelklage auf, um damit ein politisches Zeichen zu setzen. Hier erhalten Sie den Aufruf zum Einspruch und weitere Informationen.


Demonstration gegen geplantes Freihandelsabkommen TTIP


am 23. April 2016



Zur Eröffnung der Hannover Messe treffen sich US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel, um weiter über das TTIP-Abkommen zu verhandeln. Doch dieses Abkommen droht Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. Es dient den großen Konzernen und der industriellen Landwirtschaft, benachteiligt sind am Ende die Interessen von mittelständischen Betrieben und der bäuerlichen Landwirtschaft.
Dagegen gibt es eine breite europäische Protestbewegung, die in einer initiativen Bürgerpetition 1,6 Millionen Stimmen zusammengetragen hat. Jetzt ist geplant, den Protest in einer großen Demonstration am 23. April um 12 Uhr auf die Straße zu bringen.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.



Skandal bei Monsanto wegen Glyphosat



Der Streit um die Zulassung oder das Verbot von Glyphosat, dass in dem viel benutzten Unkrautvernichtungsmitel ROUND UP von Monsanto enthalten und verdächtig ist, Krebs zu erregen, spitzt sich zu.
Hier können Sie ausführlichere Informationen erhalten. Wer will wissen, ob er selbst belastet ist?
Drei Möglichkeiten, sich bei Kampagnen einzutragen:
Campact
BUND
EU-weit über WeMove




"Wir haben es satt"
Demonstration 2015 in Berlin




Über 90 Traktoren und 50.000 Demonstranten (darunter viele Landwirte, die diesmal nicht an ihrer Arbeitskleidung erkennbar waren) fuhren und gingen für die Agrarwende in Berlin auf die Straße. Interessante Themenvorträge und Aktionen (einschließlich einer Schnippel-Disco am Freitagabend für groß-gemeinschaftliches Kochen) wurden im Rahmenprogramm am Freitagabend und nach der Demonstration am Sonntag angeboten und waren ebenfalls gut besucht. Die Hauptforderungen der Aktion waren die Absage an TTIP, ein gesetzlicher Schutz der Land-und Lebensmittelwirtschaft vor Gentechnik und ein sofortiges Stopp beim Ausbau von Mega-Ställen: Bisher haben 250 Bürgerinitiativen den Ausbau von 100 Megaställen verhindert. Außerdem brauchen Bauern Schutz vor der Industrialisierung der Landwirtschaft, Regionalisierung der Landwirtschaft ist ein großes Thema. Für weitere Informationen und Bilder können Sie hier lesen und ansehen. Hier geht es zum beachtlichen Pressespiegel.




Info zum geplanten Freihandelsabkommen



Hier ein älterer Text von 2013 zum "Transatlantic Trade and Investment Partnership", abgekürzt TTIP, aber sehr informativ, auch mit weiterführenden Fußnoten, in der Zeitschrift Le Monde Diplomatique

Aktuelle Informationen gibt es bei TTIP unfairhandelbar, einem Bündnis aus zahlreichen NROs aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklungs- und Handelspolititik, die diese Initiative ins Leben gerufen haben, um die Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung kritisch zu begleiten.



Saatgutvielfalt vorerst gerettet



Open Petition, Campact e. V. mit Save our Seeds waren mit ihren Petitionen gegen einen Gesetz der EU gegen Saatgutvielvalt erfolgreich: Vor wenigen Stunden (13.3.2014) hat das EU-Parlament die Vereinheitlichung des Saatgutmarkts mit überwältigender Mehrheit verworfen. Der Kommissions-Entwurf der Saatgut-Verordnung war vor allem für Konzerne wie Monsanto und Co geschrieben.
Mehr als 250.000 Bürger/innen haben sich hinter dem Online-Appell von Campact und Save our Seeds gestellt. Zur Bündelung der Kräfte schlossen sie sich mit mit Organisationen aus Österreich zusammen. Allein in diesen beiden Ländern forderten mehr als eine halbe Million Menschen „Freiheit für die Vielfalt“.
Es ist ein schöner Erfolg, dass die Mehrheit der EU-Abgeordneten die Bedenken der Bürger/innen ernst genommen hat.
Ende 2014 wird das Thema vermutlich wieder auf der Tagesordnung stehen.

Pressemitteilung



Protest gegen geplantes transatlantisches Freihandelsabkommen
zwischen USA und EU


Ein Artikel von "Meine-Landwirtschaft.de"
Umweltinstitut München e.V.

Anlässlich des Besuchs von US-Präsident Obama fand in der Nähe des Brandenburger Tors in Berlin eine Protestaktion gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) statt, zu dem jüngst die Verhandlungsvorbereitungen begannen. Initiiert u.a. von Campact und dem Forum Umwelt & Entwicklung demonstrierten BürgerInnen gegen die Lockerung des Verbraucher- und Umweltschutzes zugunsten von steigenden Unternehmensprofiten. Ein trojanisches Pferd mit Sonderklagerechten für Konzerne, ein riesiges Chlorhühnchen und eine Fracking-Giftspritze symbolisierten dabei die Segnungen Obamas, die den EuropäerInnen blühen könnten.
Während Landwirtschaftsministerin Aigner das Freihandelsabkommen als eine „große Chance für Verbraucher und Landwirte“ sieht, bezeichnen Organisationen aus Landwirtschaft, Umweltschutz, Entwicklungs- und Handelspolitik das Vorhaben als „Mogelpackung“, da Parlamente und Öffentlichkeit nicht ausreichend informiert würden und im Agrarsektor „alle Errungenschaften des europäischen Verbraucherschutzes in Gefahr“ seien. So gibt es im Bereich der Landwirtschaft bzw. dem Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen Befürchtungen, dass mit einem Freihandel zwischen den USA und der EU in Zukunft z. B. hormon- und chlorbehandeltes Fleisch und Gentech-Lebensmittel ungekennzeichnet auf europäischen Tellern landen könnten. Bernd Voß, Vorsitzender der AbL, sagte „Wir wollen durch so ein Abkommen nicht das dominierende rückständige und großindustrielle Agrarmodell der USA aufgezwängt bekommen. Vielmehr sind soziale und ökologische Standards zu schützen und weiterzuentwickeln.“
Da auch die unterschiedlichen rechtlichen Standards verhandelt werden, kommt die Befürchtung auf, durch die Hintertür weitere Datenschutzbestimmungen umgehen zu wollen.

weiterführende Links:


tagesschau.de: EU: Weg frei für Gespräche über Freihandel mit den USA (15.06.13)
Deutschlandfunk: Interview mit Ilse Aigner zum Freihandelsabkommen (14.06.13)
taz: Furcht vor Freihandelsabkommen: Bald Chlorhähnchen aus Amerika?
Informationsdienst Gentechnik: Freihandel mit USA sorgt weiter für Bedenken
AbL, BUND, campact, etc.: Pressemitteilung zum Freihandelsabkommen und der Protestaktion in Berlin am 18.06.2013 (17.06.13)
Infodienst: Freihandel: Für EU-Parlament spielt Gentechnik offenbar keine Rolle (06.06.13)




Vermehrbares Saatgut droht vom Markt zu verschwinden



no-patents-on-seed.org meldete am 9. Mai 2013: Die EU hat trotz massiver Proteste gegen Patente auf Pflanzen ein weiteres Pflanzenpatent auf Chili-Pflanzen zugelassen. Das Europäische Patentamt (EPA) ignoriert die Resolution des Europäischen Parlaments. Da die Auslegungsvorschriften von gesetzlichen Verboten sehr weit gefasst werden dürfen (hier ist eine Gesetzeslücke), braucht sich das Europäische Patentamt (EPA) nicht darum zu scheren, gegen Bürgerinteressen zu handeln.
Weltweit gibt es 10 Unternehmen, die Dreiviertel des Weltmarktes für Saatgut beherrschen. Jetzt hat die EU-Kommission einen angeblich Interessen ausgleichenden Gesetzesvorschlag gemacht, der die Macht der Industrie weiter stärkt, weitere Einschränkungen für Landwirte und Gärtner verspricht wie z. B. das Verbot, kein Saatgut verkaufen zu dürfen, wenn sie Nahrungsmittel anbauen. Kleine Betriebe mit seltener Vielfalt dürfte dies die Existenzgrundlage entziehen. Und Landwirte dürfen dann das, was sie schon immer taten — Saatgut aus der Ernte gewinnen und mit anderen austauschen — nicht mehr tun.
Informationen und eine Petition zum Unterschreiben gibt es HIER.



Lasst uns die EU-Agrarreform retten!!



Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU setzt unsere Steuergelder ein: insgesamt knapp 60 Mrd. € bzw. 100 € pro Kopf/Jahr. Ob dieses Geld in den kommenden Jahren in bäuerliche Landwirtschaft oder in die Agrarindustrie fließt, wird bei der aktuellen EU-Agrarreform entschieden. Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat bereits Ende Januar abgestimmt; die Ergebnisse waren enttäuschend. Noch ist es aber nicht zu spät! Am 12. März stimmt das ganze Europäische Parlament über die Reform ab.
Das besondere: erstmalig kommt es tatsächlich auf jede Stimme der Abgeordneten an!!


Was können Sie tun?
Zu diesem wichtigen Termin gibt es zwei Aktionsmöglichkeiten: den EU-Abgeordneten-Check, bei dem Sie gemeinsam mit regionalen Bündnispartnern der Kampagne "Meine Landwirtschaft" Ihren EU-Abgeordneten (MEP) zu einem offiziellen (Foto-)Termin treffen, und die europaweite Aktion Go M.A.D. – Go Meet A Deputy als Ihren ganz persönlichen EU-Abgeordneten-Check. Treffen Sie Ihren MEP und befragen Sie ihn zu seinen Ansichten und Abstimmungsabsichten. Sagen Sie ihnen was Sie von ihnen erwarten und dokumentieren Sie das Gespräch. Vom 11. bis 15. Februar sind die MEPs in ihren Wahlkreisbüros. D i e Gelegenheit, Sie zu besuchen.

Oder nehmen Sie direkt Kontakt mit unseren EU-Abgeordneten aus SH auf:

Ulrike Rodust, SPD Europabüro Kiel, Kleiner Kuhberg 28-30, 24103 Kiel
ulrike.rodust@europarl.europa.eu

Reimer Böge, CDU Landesverband Europabüro, Sophienblatt 44-46, 24114 Kiel
info@reimer.boege.de

Britta Reimers, FDP Landesgeschäftstelle SH, Eichhofstr. 27-29, 24114 Kiel
britta.reimers@europarl.europa.eu

Wir waren dabei!


...zumindest drei von uns in Vertretung der Hofgemeinschaft



hier das Beweisfoto:

demo

Den Bericht dazu gibts unter www.unser-luebeck.de/content/view/4506/307/


Demonstration für Agrarreform



Samstag, 19. Januar 2013 – 11 Uhr, Berlin



2013 wird ein entscheidendes Jahr: bei der Reform der gemeinsamen EU-Agrarpolitik und der Bundestagswahl werden die Weichen für die Zukunft unserer Landwirtschaft und unseres Essens gestellt. 2013 bietet daher die einmalige Chance einer Agrarwende. Deshalb wird erneut während des Internationalen Agrarministergipfels am 19. Januar in Berlin demonstriert.
Weitere Informationen und den Aufruf zur Demonstration finden Sie auf der Homepage Wir-haben-es-satt.de



Gegen weitere Zulassungen von Gentechpflanzen in der EU



Im Mai 2012 fordert der BÖLW in einem offenen Brief an unsere Landwirtschaftsministerin und unseren Umweltminister, weitere Zulassungen von Gentech-Pflanzen in Europa zu stoppen.

Pressemitteilung des BÖLW vom 24.5.2012



Bauer hält Hof




Bauer hält Hof
– aus Verantwortung für unser Essen -
Einladung zum Dialog



am 26. April 2012 ab 20 Uhr in Lübeck
in den media docks, Willy-Brandt-Allee 31a, 23554 Lübeck

Höfesterben, Lebensmittelskandale, Welthunger, Spekulation mit Acker und Lebensmitteln, Überdüngung, Tierfabriken, Gentechnik, patentierte Schweine und Monokultur auf den Feldern – ist das die Landwirtschaft, die wir unter anderem mit unseren Steuergeldern fördern wollen?
Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU kommt in die entscheidende Phase. Jetzt 2012 entscheiden die Regierungen in den EU-Ländern und das Europäische Parlament über die Zukunft der Landwirtschaft bis 2020. Daher sind wir alle gefordert, jetzt gemeinsam aktiv zu werden und sich zusammen für eine andere Agrarpolitik einzusetzen!
Mit der Aktion „Bauer hält Hof – Verantwortung für unser Essen – regional, in Europa und weltweit“ will die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ eine Möglichkeit des Dialogs zwischen Bauern und Verbrauchern schaffen. Bäuerinnen und Bauern laden dafür in ganz Deutschland ein, sich vor Ort auf ihren Höfen über die Agrarpolitik zu informieren und gemeinsam zu diskutieren.
Diskutieren Sie mit uns zukunftsfähige Modelle für eine gesunde und ausreichende Ernährung aller Menschen in dieser Welt !
Als Gesprächspartner haben wir für Sie eingeladen:

Carola Ketelhodt, Bioland Schleswig-Holstein
Christel Kohnert, Brot für die Welt
Alfons Wiesler-Trapp, Landwirt auf der Domäne Fredeburg
Joachim Schoof, Bundesverband deutscher Milchviehhalter
Stefan Johnigk, Pro Vieh

Kontakt: EVG Landwege, Klaus Lorenzen, 0451-73033, k.lorenzen@landwege.de

Hintergrund zur Kampagne
Fast 40 Organisationen aus Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Kirche, Umwelt-, Natur- und Tierschutz mischen sich gemeinsam ein in die Diskussion um die Reform der EU-Agrarpolitik. Gerechter, gesünder, umweltfreundlicher soll sie werden. Unsere Steuergelder sollen Landwirten und Verbrauchern nützen und nicht Agrar- und Lebensmittelkonzernen.
„Meine Landwirtschaft – Unsere Wahl“ www.meine-landwirtschaft.de

weitere Informationen


Die Demonstration zur Grünen Woche ...


... war ein Erfolg, wie Sie hier nachlesen können.



"Wir haben es satt!"



Demonstration am 21.1.2012



Rechtzeitig zur "Internationalen Grünen Woche" in Berlin gehen am 21. Januar 2012 VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern gemeinsam auf die Straße.
Denn EU und Bundesregierung fördern mit Milliarden-Euro-Subventionen eine Agrarindustrie, die für Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Massenställen verantwortlich zeichnet. Damit verschärft sie Hungerkrisen, Klimawandel und Höfesterben.
Doch die Chance, diese Politik zu ändern, war noch nie so groß wie heute: Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik bis 2020 gestellt. Bisher blockiert die Bundesregierung eine echte Reform.
Während der letzten "Internationalen Grünen Woche" im Januar 2011 waren bereits mehr als 22.000 Menschen auf der Straße.
Gehen Sie mit - gegen die herrschende Agrarindustrie!
Wer von Lübeck aus (mit selbstorganisierten Gruppentickets) gemeinschaftlich fahren möchte, kann hier über Landwege die Information über die Bahnverbindung nachsehen.
Treffpunkt eine Viertelstunde vor Abfahrt.




Bio-Betrugsfall in Italien



9.12.2011 (18.30 Uhr) Seit Bekanntgabe der Betrugsfälle mit Bio-Lebensmittel in Italien überprüfen die deutschen Bio-Verbände umfassend, ob Mitgliedsunternehmen mit der fraglichen Ware beliefert wurden. Nach bisherigen Informationen handelt es sich um einen Betrugsdelikt und nicht um gesundheitsgefährdende Waren. Am heutigen Freitagnachmittag wurde dem BÖLW mitgeteilt, dass dank Amtshilfe der Kriminalpolizei den Öko-Kontrollbehörden nunmehr die Listen der gefälschten Zertifikate und die Daten der damit getätigten Lieferungen vorliegen. (aus: BÖLW)
Ausführliche Information des BÖLW


Kuba



In der Frankfurter Rundschau konnte man in der Woche vom 17. Oktober einen Bericht über die aus der Not entstandene Ökobewegung auf der Karibikinsel Kuba lesen: "Ochsen brauchen keinen Diesel (110 KB)"



Anhörung zur Petition gegen Agro-Gentechnik



Am 26. September zwischen 12 und 15 Uhr war die Anhörung des BÖLW-Vorsitzenden Dr. Felix Prinz zu Löwenstein vor dem Petitionsausschus des Bundestages. Thema der Petition ist die Aufforderung an die Bundesregierung, sich für ein Anbauverbot von genmanipulierten Pflanzen auf EU-Ebene stark zu machen, die im April 2011 über 100.000 Menschen unterschrieben haben.
Hier erfahren Sie die neusten Informationen über diese und auch die nachfolgenden Sitzungen.
Die Sitzung des Petitionsausschusses können Sie in der Mediathek des Deutschen Bundestages in voller Länge anschauen: http://dbtg.tv/cvid/1338551
Hier geht es direkt zur Petition.


Meine Landwirtschaft -
unsere Wahl



Inzwischen hat sich eine große Initiative gebildet, die die offenen Fragen nach der Herkunft unserer Nahrungsmittel, die Zusammenhänge unserer Nahrungserzeugung mit Klimaschutz und Welthunger und die Ziele der künftigen Agrarpolitik aufgreift. Die Kampagne wird von zahlreichen Verbänden, darunter Demeter, Bioland und BUND, getragen. Die Initiatoren rufen alle Bürger auf, mit ihnen weiterreichende Ziele, wie die die anstehende Agrarreform 2013 der EU, mitzugestalten und dieses Feld nicht den Agrarlobbyisten zu überlassen. Näheres erfahren Sie auf deren Homepage. Dort sind unter anderem auch die schon ausgearbeiteten Papiere und Positionen der verschiedenen Parteien und Interessensverbände einsehbar. Hier können Sie den vollständigen Aufruf zur Mitarbeit (42 KB) lesen.


Demonstration zur Grünen Woche 2011



Zahlreiche Umwelt- und Bioverbände, Tierschutz- und Eine-Welt-Organisationen riefen anlässlich der Grünen Woche 2011 gemeinsam zur Teilnahme an einer Großdemonstration gegen die derzeitige Agrarpolitik von Regierung und EU auf:
Wir haben es satt!
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten

Die Demonstration fand am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin mit ca. 22.000 Teilnehmern statt.
Der Aufruf:
"Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe - überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung."

Ausführlichere Informationen, Spendenmöglichkeit finden Sie unter www.wir-haben-es-satt.de sowie einen Mobi-Spot auf you-tube.


Dioxinskandal



Dioxinfunde in Eiern und Fleisch schrecken die Verbraucher gerade auf. In Medienberichten ist zu hören, dass im November und Dezember 2010 rund 2.700 Tonnen Dioxin-belastetes Futterfett an 25 Futtermittelhersteller geliefert und zu Futtermitteln für Geflügel und Schweine verarbeitet. Die Lieferwege wurden von den Behörden analysiert - bisher wurden über 1000 betroffene konventionelle Betriebe gesperrt, darunter ist bislang kein Bio-Betrieb.
Der Bauckhof, der Eier und Geflügel in Demeter-Qualität verkauft und dessen Geflügel wir im Hofladen anbieten, hat eine Stellungnahme verschickt, die Sie hier lesen können: Bauckhof zu Dioxinfunden (313 KB)
Weitere Stellungungnahmen gibt es vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (20 KB), Bioland (110 KB) und der TAZ (70 KB) sowie ein Interview der TAZ (136 KB) mit Rudolf Joost Meyer zu Bakum. Ausführliches von Foodwatch



Umwidmung der Forschungsgelder



Aus dem Forschungsetat des Bundesprogramms Ökologischer Landbau sollen in Zukunft auch nachhaltige Methoden der konventionellen Landwirtschaft gefördert werden. Der Etat von ehemals 35 Mio ist mittlerweile auf 16 Mio Euro geschrumpft. Zum Vergleich: mit 2,4 Milliarden Euro will die Regierung Bioökonomieforschung fördern: wie sich mit Hilfe der Gentechnik Biomasse für die Bedürfnisse der Industrie besser nutzen lässt. Sollen auch von den Forschungsmitteln für Ökologischen Landbau Mittel für die Gentechnik eingesetzt werden?
Markus Rippin von AgroMilagro research hat eine Anfrage an die Ministerin formuliert, die im Internet auf einer Seite von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner zu lesen ist:
"Mit großer Verwunderung lese ich heute, dass das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) von der Bundestagsfraktionen im Haushaltsausschuss gestern für andere Landwirtschaftsformen geöffnet wurde. Die Mehrheit der VerbraucherInnen befürworten eine Stärkung der Öko-Landwirtschaft. Gleichzeitig wünschen wir uns sichere und bezahlbare Öko-Produkte. Damit diesem Wunsch entsprochen werden kann, werden Fördermittel benötigt um die Produktionsprozesse und die ökologische Lebensmittelverarbeitung effizienter zu gestalten und Lösungen für bestehende Probleme zu entwicklen. Dazu stellt das BÖL ein ideales Hilfmittel dar. Werden die eh schon knappen Mittel aber nun auch für andere sogenannte nachhaltige Landwirtschaftsformen verwendet, bedeutet das eine klare Schwächung der Öko-Lebensmittelwirtschaft."
"Wenn der Appell an die Ministerin mindestens 600 Unterzeichner bekommt, beantwortet Frau Aigner den Brief persönlich", so Markus Rippin. Daher seine Bitte den Login vorzunehmen und den Appell mitzutragen.
Hier der Link zum Appell.


Bio-Förderung in Schleswig-Holstein soll gestrichen werden



Wie Sie vielleicht in der Presse verfolgt haben, soll in Schleswig-Holstein als einzigem Bundesland die Bio-Förderung gestrichen werden. Es geht um 800.000 €, die bei Ausgabe des Landes mit einer Förderung von 3,6 Mio. durch EU und Bund ergänzt werden würde. Es ist unverständlich, dass die Landesregierung diese große Summe quasi verschenkt. Die Streichung steht auch im Widerspruch zu Plänen der EU und der anderen Bundesländer, die in der Förderung des Ökolandbaus eine Zukunft im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sehen. Viele Betriebe müssen nun befürchten, dass sie die Mittelstreichung nicht überleben.
Engagierte Journalisten der Lübecker Nachrichten kamen zu uns auf den Hof, machten aus einem Interview mit Fritz Otto und Stellungnahmen anderer Menschen aus Landwirtschaft, BUND und Politik eine Seite mit Hintergrundinformationen (2.30 MB), die am Samstag, 25. Juli veröffentlicht wurde.
Die Bäuerliche Gesellschaft (Demeter) fordert gemeinsam mit anderen Anbauverbänden des ökologischen Landbaus sowie Umweltschutzorganisationen wie dem BUND die Landesregierung dazu auf, von den Streichungsplänen Abstand zu nehmen.

Links zu weiteren Informationen: Aufruf zur Demonstration, ng-online, proplanta, Bäuerliche Gesellschaft (Demeter-Verband), Bioland e.V., Flensburger Tageblatt, Bündnis90/Die Grünen, BUND

Am Mittwoch, 8. September von 8.30 - 12.30 Uhr fand während der 1. Lesung zum Sparhaushalt eine Demonstration und Kundgebung statt, an der ca. 130 Bio-Bauern teilnahmen.