Liebe Kunden,
es gab mal wieder ein Abo-Ereignis, an dem ich teilnehmen durfte...

Dieses fand in Münster statt und war von dem Ökokiste e.V. organisiert. In dem Verband sind 70 der 300 Lieferservices Deutschlands organisiert. Das Symposium war die größte Veranstaltung dieser Art, die je in Deutschland organisiert wurde. Es trafen sich über 100 Teilnehmer, Aussteller und Großhändler dazu noch Softwareanbieter und Verpackungsmaterialhersteller, um sich auszutauschen und Entwicklungen zu besprechen. Bei dem Treffen fanden sich natürlich vor allem die großen Lieferservices aber auch ein paar kleinere wie unserer. Von den großen kann man natürlich viel lernen, sie müssen sich gegen Marktteilnehmer wie Amazon, REWE und dergleichen durchsetzen; da bei Ihnen kein Hof im Hintergrund steht der beim Kunden für die Authentizität in entsprechendem Maße sorgt. Es ist sehr spannend zu sehen, wie die unterschiedlichen Betriebe ihre Unternehmen führen und was sie priorisieren. Während auf Gut Rothenhausen die Vermarktung der selbst erzeugten Produkte im Vordergrund steht, haben viele der anderen Unternehmen eine möglichst hohen Gewinn gepaart Wachstumsraten im Fokus. Für uns ist es sehr wichtig unserer Linie treu zu bleiben, auch da wir Ihre Wertschätzung auf unseren Idealen basiert glauben. Wie in der Umfrage deutlich wurde, ist ihnen Bio und Regionalität besonders wichtig, ein großes Pfund haben wir bei Ihnen aber auch, weil wir ein Händler mit Gesicht sind. Hier steht noch der Bauer im Vordergrund, wir lieben unsere Arbeit und kommerzieller Erfolg ist eine angenehme Begleiterscheinung. Natürlich wäre es leicht verdientes Geld mit Zukaufprodukten den meisten Umsatz zu machen das ist aber nicht Sinn und Zweck unseres Lieferservice. Die ursprüngliche Idee, nämlich dass die Vermarktung der eigenen Produkte anstatt über einen Großhändler oder eine Ladenkette durch uns selbst erfolgt, steht bei uns nach wie vor im Fokus. Wir freuen uns über Ihre Bereitschaft dies zu würdigen und zu wertschätzen; von dem Geld, was sie uns geben, kommt wirklich alles bei uns an.
Was liegt da näher, als Ihnen das mit dem Süßesten zu versüßen, was wir zu bieten haben: Lämmlein. Pünklich zu Ostern hat das erste Schaf gelammt und das auch noch doppelt. Ich war verblüfft, wie starke Hornansätze das Böckchen schon bei der Geburt hatte. Ganz ander s ist es ja bei unseren Rindern, wo der Bulle zwar auch behornt ist aber die Hörner nur als stumpfe Stummel zu den Seiten wachsen, dahingegegen haben die Kühe ja kunstvoll geschwungene Hörner, die meist antennenartig gen Himmel weisen. Bei Kälbern lassen sich die Hornansätze kurz nach der Geburt erahnen, aber daran lassen sich Kuh- und Bullenkälber keineswegs unterscheiden. Bei den Schafbabys bestand beim Betrachten der beiden frisch geborenen kein Zweifel, wer da Männlein und wer Weiblein ist.
Herzliche Grüße
Henning Jahn für die Hofgemeinschaft