Liebe KundInnen,

kennen Sie eigentlich Alma?

Die Alma von den ausgedehnten Hügeln Groß Schenkenbergs. Nicht? Dann will ich Ihnen von ihr erzählen, denn ich hatte in diesem Jahr das große Glück, sie endlich näher kennenzulernen.

Zuerst zeigte sie sich ganz unscheinbar, ziemlich blass und unförmig kam sie daher. Doch mit ein bisschen Fingerspitzengefühl, gutem Zureden, behaglichem Klima und in guter Gesellschaft mauserte sich unsere unscheinbare Alma nach einem zurückgezogenen Dasein im kühlen Keller und einiger Bauchpinselei zu einer wahrlich kernigen Erscheinung mit reif-würzigem Duft und gesunder Hautfarbe.

Sie ahnen vermutlich bereits, wer hier gemeint ist!?

Ja genau, es geht nicht um ein menschliches Wesen im herkömmlichen Sinne, sondern um unseren Hartkäse mit dem freundlichen Namen Hügelalma.

Und ich hatte in diesem Jahr die Ehre, die Herstellung unserer verehrten Hügelalma zu erlernen und freue mich sehr, die junge Ausführung jetzt wieder in verzehrfertiger Form bei uns zu haben.

Jetzt fragt sich der eine oder die andere vielleicht, warum dies ein so freudiges Ereignis sein soll? Nun, weil unser Hartkäse nur während der Weidesaison hergestellt wird. Und zwar dann, wenn unsere Kühe jeden Tag und jede Nacht auf der Weide verbringen und sich – wenn es die Witterung und folglich das Wachsen und Gedeihen des Weidefutters zulässt – vollständig von frischen, selbst ausgesuchten und abgerupften Gräsern, Klee und Wiesenkräutern ernähren. Die daraus entstehende Milch ist nämlich genau die richtige für unseren – im Vergleich zum Schnittkäse – länger gereiften Hartkäse.

Es ist mir eine Freude, Alma auch in diesem Jahr wieder hier bei uns begrüßen zu dürfen.

Herzlichst, Ihre Anna Jahn